Wohnimmobilien: Kaufen lohnt oft auch mit wenig Eigenkapital

Das Onlineportal Immowelt hat die monatliche Belastung von Käufern und Mietern einer 80- bis 120-Quadratmeter-Wohnung in insgesamt 79 deutschen Städten verglichen. Demnach lohnt sich der Kauf einer Wohnung überraschend oft auch mit geringem Eigenkapital.

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Je mehr eigenes Vermögen der Käufer mit einbringt, desto lohnenswerter wird der Immobilienerwerb.

Viele Mieter die eigentlich kaufen wollen, glauben sich wegen hoher Preise keine eigene Immobilie leisten zu können. Einer aktuellen Analyse von Immowelt zufolge ist dies jedoch eine Fehleinschätzung.

Demnach zahlen Käufer, die zumindest die Kaufnebenkosten aus eigener Tasche bezahlen können, in der Mehrzahl der untersuchten Städte monatlich nur wenig mehr als ein Mieter – in Gelsenkirchen, Magdeburg und Wuppertal sogar etwas weniger.

Für die Analyse stellten die Experten von Immowelt die monatliche Belastung der Käufer für Zins- und Tilgungskosten, Kaufnebenkosten sowie monatliche Rücklagen den Mietzahlungen gegenüber.

Diese Beträge beziehen sich auf einen Tilgungszeitraum von 30 Jahren für eine Familienwohnung von 80 bis 120 Quadratmetern. Darüber hinaus sei der zu erwartende Wertzuwachs im Vergleichszeitraum ermittelt worden.

Geringe Mehrausgaben in vielen Städten

Wer eine einhundertprozentige Finanzierung benötige, der könne häufig vom Kauf einer Familienwohnung profitieren. Neben den bereits erwähnten Standorten in denen Käufer monatlich Geld sparen, liege die Mehrbelastung in 41 Städten bei unter 200 Euro.

Zu diesen gehören unter anderem Düsseldorf, Karlsruhe, Dresden und Köln. sind diese Mehrausgaben für eine Familie zu stemmen, so bietet sich in vielen Fällen der Kauf an, da Käufer nach 30 Jahren mietfrei in der abbezahlten Immobilie leben können.

Sollte der Käufer sich eines Tages dazu entschließen, die erworbene Wohnung wieder zu verkaufen, sei außerdem in den meisten Städten mit einer zwischenzeitlichen Wertsteigerung der Immobilie zu rechnen.

Möglichst viel Eigenkapital

Umso mehr eigenes Vermögen der Käufer mit einbringt, desto lohnenswerter wird der Immobilienerwerb laut Immowelt. In 36 der 79 untersuchten Städte haben Käufer mit 20 Prozent Eigenkapital sogar weniger als Mieter gezahlt.

Das gelte auch für florierende Städte wie Köln, Stuttgart oder Augsburg. In Berlin müsse ein Käufer bei einer 80-Prozent-Finanzierung monatlich im Durchschnitt 107 Euro mehr aufbringen als ein Mieter und sollte über gut 72.000 Euro Eigenkapital verfügen.

Seite zwei: Standorte mit hohen Mehrkosten

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