1. Oktober 2018, 13:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilienmarkt Rhein-Main: Preisanstieg um fast zehn Prozent

Ein zu geringes Angebot bei hoher Nachfrage hat die Verkaufszahlen im Rhein-Main-Gebiet nach den Ergebnissen des Accentro Wohneigentumsreports sinken lassen. Gleichzeitig sei ein Preisanstieg von fast zehn Prozent zu beobachten.

Frankfurt-shutt 97889132 in Wohnimmobilienmarkt Rhein-Main: Preisanstieg um fast zehn Prozent

In Frankfurt reicht das Wohnungsangebot nicht aus, um den Bedarf zu decken.

In 2017 wurden demnach im Rhein-Main-Gebiet in den Städten Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Offenbach, insgesamt 7.316 Eigentumswohnungen verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 7,65 Prozent gegenüber dem Vorjahr (7.922 Einheiten).

Das Umsatzvolumen blieb jedoch weitgehend stabil und sank lediglich leicht um 0,2 Prozent auf 2,46 Milliarden. „Der weitgehend stabile Umsatz an den Wohneigentumsmärkten im Rhein-Main-Gebiet zeigt, dass es einen Nachfrageüberhang gibt, der zu weiter steigenden Preisen führt“, erklärt Jacopo Mingazzini, Vorstand der Accentro Real Estate AG. Die Ergebnisse gehen aus dem aktuellen Accentro Wohneigentumsreport 2018 hervor, für den die Daten der Gutachterausschüsse für die 82 größten deutschen Wohnungsmärkte ausgewertet wurden.

Deutlicher Rückgang bei der Anzahl verkaufter Wohnungen in Frankfurt

Die Anzahl der verkauften Eigentumswohnungen in Frankfurt am Main nahm um 12,54 Prozent auf 3.556 Einheiten deutlich ab (2016: 4.066). Das Umsatzvolumen ging auf 1,452,2 Milliarden Euro (2016: 1,523.2 Mrd. Euro) und damit um 4,66 Prozent zurück. In Offenbach sanken die Verkäufe um 9,65 Prozent auf 627 Einheiten, in Wiesbaden sogar um 11,19 Prozent auf 1.230 Einheiten.

Mainz und Darmstadt gehören dagegen zu den Standorten mit den vergleichsweise höchsten Zuwächsen im näheren Umkreis der deutschen Metropolen. Beide Städte konnten ihre Verkaufszahlen um 6,64 Prozent auf 1.317 Einheiten beziehungsweise um 8,12 Prozent auf 586 Einheiten steigern. „Die Städte im Umland wie Wiesbaden, Mainz, Darmstadt oder Offenbach profitieren von der Preisentwicklung in Frankfurt“, erklärt Mingazzini.

Knappes Angebot führt zu Preisanstieg um knapp zehn Prozent

Der ohnehin starke Nachfrageüberhang wird durch den Rückgang an Verkäufen weiter befeuert und treibt die Wohnungspreise weiter in die Höhe. Zwischen 2016 und 2017 ist der durchschnittliche Wohnungspreis im Rhein-Main-Gebiet von 268.000 Euro auf rund 295.000 gestiegen. Das entspricht einem Preisanstieg von beinahe zehn Prozent.

Seite 2: Neubau ist zu gering

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Interessanter Beitrag – Wir haben zum Nachfrage-Boom und dem führenden Projektentwickler in der Region auch einen Artikel veröffentlicht unter https://www.konii.de/news/nachfrage-boom-im-rhein-main-gebiet-201809251699.

    Kommentar von Melanie Marten — 2. Oktober 2018 @ 12:53

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Strategien aus der Zinsfalle: So wird die Lebensversicherung zum alternativen Investment

Das Zinstief entlastet den Staat und enteignet deutsche Sparer. Die setzen weiter trotz Niedrigzinsen auf sichere Anlagen wie Sparbuch, Festgeld und Co. und verlieren mit zunehmender Inflation jährlich Milliarden. Ein Gastbeitrag von Efstratios Bezas , stellvertretender Leiter Vertrieb bei Policen Direkt.

mehr ...

Immobilien

Baugenehmigungen: Verfehlte Wohnungspolitik lässt Zahlen sinken

Einmal mehr sind nach Erhebung des Statistischen Bundesamts die Zahlen für Baugenehmigungen in Deutschland erneut gesunken. Eine dramatische Entwicklung meint der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.

mehr ...

Investmentfonds

Wo geht die Reise für Unternehmensanleihen hin?

In den vergangenen vier Monaten verzeichneten Unternehmensanleihen aus dem Investment Grade-Segment weltweit erfreuliche Zuwächse. Hintergrund hierfür war hauptsächlich die geldpolitische Wende der US-Notenbank Fed. Das fundamentale Umfeld sollte weiter für Unterstützung sorgen. Ein Gastbeitrag von Marc Herres, Union Investment

mehr ...

Berater

Vertrauen? Fehlanzeige: Was Verbraucher wollen

Sinn- und zweckorientierte Verbraucher sind skeptisch, was Datenschutz, Lebensmitteletikettierung und ethische Verantwortlichkeit von Marken betrifft – ein mit 1 Billion US-Dollar beziffertes Risiko für Unternehmen, die Reputation, Markenvertrauen und inhärenter Transparenz keine Priorität einräumen. Warum sich mehr als die Hälfte der Befragten lieber auf die Meinung von Freunden, Kollegen und Gleichgesinnten verlässt. 

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A-“ für ProReal Deutschland 7

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet die von der One Group aus Hamburg konzipierte Vermögensanlage ProReal Deutschland 7 mit insgesamt 77 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A-).

mehr ...

Recht

Bundesrat sagt ja zu E-Scootern 
- Das müssen Sie beachten

E-Scooter liegen voll im Trend. Neben den USA haben viele europäische Länder die elektrischen Tretroller bereits zugelassen. Nun zieht Deutschland nach. Am 3. April dieses Jahres hatte das Bundeskabinett die Zulassung von Tretrollern mit Elektromotor beschlossen. Heute folgte der Bundesrat. Arag Rechtsexperte und Rechtsanwalt Tobias Klingelhöfer erklärt, worauf man als Fahrer zu achten hat.

mehr ...