26. April 2018, 14:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohninvestments: Wo die Bedingungen am günstigsten sind

Trotz bundesweit immer höherer Kaufpreise sind Wohnimmobilien nach wie vor beliebte Anlageobjekte, gerade für die private Altersvorsorge. Wo die Bedingungen für Immobilieninvestoren derzeit besonders vorteilhaft sind, zeigt der Postbank Wohnatlas 2018.

Wohninvestments: Wo die Bedingungen am günstigsten sind

Besonders außerhalb der großen Metropolen bieten sich aktuell gute Investitionsmöglichkeiten.

Für den Wohnatlas 2018 berechneten die Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) einen Investitionschancen-Index. Dieser weist laut Postbank günstige Bedingungen für Immobilieninvestments für etwa jeden zehnten deutschen Kreis aus.

In 36 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten gebe es Immobilien für Selbstnutzer oder als Geldanlage zu moderaten Preisen und mit guten Aussichten auf Wertsteigerungen. In weiteren 186 Kreisen sei die Werthaltigkeitsprognose ebenfalls positiv, das Preisniveau jedoch schon vergleichsweise hoch.

Gerade außerhalb der Großstädte und im Nordwesten und Süden der Bundesrepublik können Kaufinteressierte aktuell fündig werden – so seien beispielsweise Teile von Niedersachsen überaus attraktiv für Immobilienkäufer geworden.

Chancen im Umfeld der Metropolen

Drei große Landkreise schafften im Vergleich zum Vorjahr den Sprung auf die Liste der Regionen mit besonders guten Investitionschancen: Osnabrück, Diepholz und Gifhorn. Auch im hohen Norden des Landes, beispielsweise im Landkreis Schleswig-Flensburg, seien Immobilienschätze zu finden.

Selbst rund um die drittteuerste deutsche Metropole Hamburg gebe es noch attraktive Optionen, wie etwa die Landkreise Harburg, Stade und Lüneburg. Und sogar nahe der Hauptstadt Berlin seien in Oberhavel noch relativ günstige Immobilien mit Potenzial zu haben.

Weitere attraktive Investitionschancen bieten sich laut Postbank im Main-Kinzig-Kreis nahe Frankfurt, in den Regionen um Darmstadt und Mainz sowie an der Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz, wie etwa in den Kreisen Bergstraße und Alzey-Worms.

In dieser Region seien jedoch nur zwei Städte sehr empfehlenswert, was die Geldanlage in Immobilien angehe: Bonn und Worms. Hier gebe es noch vergleichsweise preiswerten WOhnraum bei guter Wertsteigerungsprognose.

Hohe Preise im Süden

Im Süden der Republik sehen sich Kaufinteressierte fast flächendeckend mit hohen Immobilienpreisen und weiterhin positiven Preisentwicklungen konfrontiert. So falle in Bayern allein der niederbayerische Landkreis Straubing-Bogen durch moderate Mieten auf.

Auch in Baden-Württemberg sei eine derartige Tendenz zu erkennen: Nur noch sechs Kreise weisen dort besonders gute Investitionschancen auf – vier weniger als im Vorjahr.

Regionen mit Potenzial seien besonders im äußersten Südwesten Baden-Württembergs, an den Grenzen zu Frankreich und der Schweiz zu finden, so zum Beispiel in den Kreisen Rastatt, Ortenaukreis, Lörrach und Waldshut.

Seite zwei: Faktoren für den Investitionschancen-Index

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Mir fehlt in dieser Auflistung eindeutig die Grenznahe Region zu Polen. Die Preise für Immobilien dort sind noch niedrig. Der Zustand der Orte verbesserte sich in den letzten Jahre jedoch stetig und es siedeln sich wieder mehr Menschen dort an.

    Kommentar von Peter — 27. April 2018 @ 08:39

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...