30. April 2018, 13:49
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Wohntrends: Hauptsache urban

Deutschlands Großstädte haben in den vergangenen Jahren einen starken Andrang erfahren. Immer mehr Menschen wollen in einem urbanen Umfeld leben. Dies prägt auch die Gestaltung von Wohnraum. Cash. untersucht, welche Trends die Entwicklung bestimmen.

Wohntrends: Hauptsache urban

Frankfurts Zentrum: Urbanes Wohnen in der Mainmetropole steht bei vielen Menschen hoch im Kurs.

Eine Wohnung mitten in einer Metropole oder Großstadt – dieser Wunsch steht bei den Bundesbürgern weit vorn auf der Liste. Immer mehr Menschen zieht es in ein lebendiges, urbanes Wohnumfeld.

Dies gilt nicht nur für junge Menschen, sondern auch für Familien und Ältere. Die zentralen Lagen der Ballungszentren haben in den vergangenen Jahren einen starken Zuzug erfahren.

“Urbanes Wohnen hat sich zu einem Magneten für Eigennutzer und Kapitalanleger entwickelt: Der nächste Supermarkt direkt um die Ecke, die Straßenbahn fußläufig erreichbar und gleichzeitig Ruhe und Erholung auf der großzügigen Terrasse mit Blick ins Grüne finden – Immobilien in Stadtlagen sind aktuell stark gefragt“, sagt Juliane Mann, Vorstand Vertrieb und Marketing der Project Immobilien Wohnen AG.

Trend erfasst unterschiedliche Altersgruppen

Dies spreche eine vielfältige Zielgruppe an: Neubauwohnungen in trendigen Lagen würden vor allem für beruflich erfolgreiche Singles und Paare mehr und mehr zum Statussymbol. Dazu kämen kurze Arbeitswege und ein breitgefächertes Kultur- und Freizeitangebot.

Für Best Ager ersetze die barrierefreie Wohnung in der Stadt mit umfassendem Angebot an Supermärkten und Ärzten sowie dem öffentlichen Nahverkehr vor der Tür nicht selten das zu groß gewordene Haus im Grünen.

“Diesen Trend beobachten wir bereits seit Jahren und daran wird sich voraussichtlich auch in der nahen Zukunft nichts ändern“, betont Mann.

Urbanisierung schreitet weltweit voran

Eine Entwicklung, die weltweit zu beobachten ist. “Wir gehen davon aus, dass der Trend zur Urbanisierung weiter anhalten wird“, unterstreicht Kruno Crepulja, Vorsitzender des Vorstands der Instone Real Estate Group.

Dies sei auch die Einschätzung der Vereinten Nationen, aus deren Sicht bis 2050 fast 70 Prozent der Weltbevölkerung im urbanisierten Lebensraum leben werden.

Das würden die Universitätsstädte spüren, die immer mehr Studierende aus dem In- und Ausland anziehen. Vor allem junge Leute würden in die Metropolregionen streben, da sie in den Städten bessere Jobchancen erwarteten.

Seite zwei: Wachsender Bedarf an städtischem Wohnraum

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