23. Mai 2019, 10:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Denkmalimmobilien: Anlage mit Charme

Der Charme vergangener Jahrhunderte und eine repräsentative Architektur auf der einen, moderne Nutzeranforderungen sowie rechtliche Vorgaben auf der anderen Seite. Denkmalimmobilien liegen hoch im Kurs, bewegen sich aber auch in einem Spannungsfeld.

Gastbeitrag von Guido Nabben, Germany Property Partners

Denkmalimmobilien: Anlage mit Charme

Guido Nabben: “Jeder Eingriff in die Bausubstanz oder Außenanlagen muss mit der Denkmalschutzbehörde abgesprochen werden.”

Mietpreise, Renditen und Wertentwicklung von gewerblichen Denkmalimmobilien richten sich in der Regel nach immobilienwirtschaftlichen Kriterien wie Lage und Gebäudezustand und nicht nach der kulturhistorischen Bedeutung einer Immobilie.

Beispiele wie das Projekt “Andreas Quartier” in der Düsseldorfer Altstadt zeigen jedoch, dass sich der vermeintliche Konflikt zwischen Denkmalschutz und modernen Arbeitswelten sowohl aus Mieter- als auch aus Investorenperspektive erfolgreich lösen lässt.

Unter gewerblichen Mietern ist insbesondere bei Banken, Rechtsanwälten, Steuerberatern oder auch Versicherungen die Nachfrage nach Räumlichkeiten in denkmalgeschützten Gebäuden oder Quartieren hoch.

Mieter erwarten gepflegtes Erscheinungsbild

Sie setzen auf den Repräsentationseffekt der historischen Gebäude und deren Architektur. Der “Charme des historisch Einzigartigen” kann einer Unternehmensmarke ein besonderes Branding, wie ein gewollt konservatives Image, verleihen.

Er unterstreicht gegenüber Stakeholdern wie Geschäftspartnern, Bewerbern und Wettbewerbern die Corporate Identity des Unternehmens und trägt zum Unternehmensbild bei.

Im Umkehrschluss erwartet diese Mietergruppe vom Objekteigentümer ein besonders gepflegtes Erscheinungs- und Außenbild der Immobilie sowie ihres Außenbereichs.

Seite zwei: Wiedererkennungswert des Gebäudes

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DIA: Rentenkommission steht mit leeren Händen da

„Aufgabe nicht erfüllt. Dieses knappe Fazit müsste die Rentenkommission heute bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse ziehen, wenn sie ehrlich wäre“, erklärte Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

mehr ...

Immobilien

Wichtige Schutzmaßnahmen für Kleinvermieter und kleine Immobilienunternehmen fehlen noch

„Die Kündigungsschutzmaßnahmen für Mieter sind wichtig und richtig. Gleichwohl darf die Rettung der Mieter nicht bei den Vermietern abgeladen werden. Der Kleinvermieterschutz kommt derzeit zu kurz. Private Kleinvermieter dürfen nicht zu den großen Verlierern der Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise werden.“ Das sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD, heute nach der Verabschiedung des umfangreichen Corona-Hilfspakets im Bundesrat.

mehr ...

Investmentfonds

Banken werden die Rezession besser meistern, als vom Markt erwartet

Ein Kommentar von Sebastian Angerer und Ivor Schucking, Research Analysts bei der Legg-Mason-Boutique Western Asset Management, zu den Perspektiven der Banken bei einem Konjunktureinbruch.

mehr ...

Berater

AfW bietet Übersicht zu Corona-Fördermitteln

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Hilfspaket für Unternehmer zusammengestellt, um die Folgen der Coronakrise zumindest abzumildern. Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung gibt nun allen Vermittlern eine Übersicht über mögliche Fördermöglichkeiten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Holland-Fonds mit Gesamtüberschuss

Die Lloyd Fonds Gruppe hat im März 2020 ein Fondsobjekt in Utrecht an einen französischen institutionellen Investor verkauft. Das teilt das Unternehmen anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts 2019 mit. Die BaFin erteilte zudem eine weitere KWG-Zulassung. Die Hauptversammlung wird wegen Corona verschoben.

mehr ...

Recht

EuGH: Widerrufsrecht im Darlehensvertrag muss klar formuliert sein

Darlehensverträge müssen klare und für Verbraucher verständliche Hinweise auf den Beginn von Widerspruchsfristen enthalten. Dies hat der Europäische Gerichtshof am Donnerstag zu einem Fall aus Deutschland klargestellt (Rechtssache C-66/19).

mehr ...