13. November 2019, 12:35
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Die neuen Trends der Immobilienbranche

Zu mehr Wohnraum führt nur: bauen, bauen, bauen

Beste Methode, um mehr Wohnraum zu schaffen ist nach Meinung der befragten Immobilienexperten eine verstärkte Bautätigkeit. Dies wurde 165 Mal genannt. Ebenfalls auf der Wunschliste: weniger und vereinfachte Bürokratie/vereinfachte politische Rahmenbedingungen (122) sowie Anreize schaffen/Förderung (81). Mehr Bauland wurde 56 Mal benannt, Restrukturierungen im Bestand/Verdichtung 45mal und günstiges Bauen/anderes Bauen 31mal.

Mehr Wohnraum kann also nur durch vermehrte Bautätigkeit entstehen, aber auch durch die Umnutzung und Verdichtung im Bestand. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, sofern die Bürokratie mitspielt.

Immobilienunternehmen: Dinosaurier der Digitalisierung?

51% der Umfrageteilnehmer finden, die Immobilienunternehmen investieren immer noch zu wenig in die Digitalisierung. 19% der Immobilienexperten denken, die Immobilienunternehmen investieren genug, wohingegen 30% unentschieden sind.

Obwohl Immobilienunternehmen die Digitalisierung als wichtige Chance zur Verbesserung von Geschäftsprozessen und Kosteneinsparungen ansehen, investieren sie durchschnittlich nur 5% ihres Jahresumsatzes in Maßnahmen zur Digitalisierung. Die Umsetzung neuer digitaler Trends wie die elektronische Erhebung und Auswertung von Daten, Automation und Vernetzung geht in der Immobilienbranche nur schleppend voran. Hier gibt es also noch genügend Aufholpotential.

Seit nunmehr sechs Jahren veröffentlicht die Berlin Hyp die Expertenumfrage „Trendbarometer“. Immobilienfachleute aus dem In- und Ausland nehmen zu ihren Erwartungen für das kommende Immobilienjahr Stellung. Die Umfrage gibt eine Einschätzung des deutschen Immobilienmarkts im laufenden Immobilienjahr und eine Perspektive für die weitere Entwicklung.

Zur detaillierten Auswertung des Trendbarometers >>

Foto: Shutterstock

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