Klimapolitik 4.0 für Wohngebäude gefordert

Heute tagt die Kohlekommission und könnte sich dabei auf ein Abschlusspapier für das Ende der Stromgewinnung aus Braun- und Steinkohle in Deutschland einigen. Um dem Klimawandel entgegen zu treten ist aber dringend auch ein Umdenken in der Wohnungspolitik notwendig. Worauf es jetzt ankommt, welche Maßnahmen notwendig sind.

Ohne staatliche Anreize wird es bei der Klimapolitik im Gebäudebereich nicht gehen.

„Die Klimapolitik erfordert branchenübergreifend ein großes Engagement des Staates. Das gilt aber nicht nur für den Bereich der Stromgewinnung aus Braun- und Steinkohle, sondern auch bei der Klimapolitik bei Wohngebäuden. Ohne ein deutliches Plus an finanzieller Unterstützung des Staates wird die Energiewende im Gebäudebereich nicht gelingen. Daher muss die Politik darauf achten, ihr Klimabudget mit Augenmaß zu verteilen. Denn um die Klimaschutzziele im Gebäudebereich jemals annähernd zu erreichen, ist ein Umsteuern dringend notwendig.

Mit einem ‚Weiter so‘ wird sich der Ausstoß von Treibhausgasen bei Wohngebäuden nicht mehr maßgeblich verringern lassen, sondern die Kosten für Vermieter und Mieter werden lediglich weiter steigen, ohne dass die Verbraucher dabei einen konkreten Nutzen vor Augen haben. Die bisherige Klimapolitik im Gebäudebereich ist sozial ungerecht und verringert die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung weiter, statt sie zu fördern. Dazu kommt: Trotz des intensiven Engagements der Wohnungswirtschaft zur Energieeinsparung ist der temperaturbereinigte Endenergieverbrauch für Raumwärme pro Quadratmeter in Deutschland immer noch nicht signifikant rückläufig“ sagt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft (GdW).

Seite zwei: Was  im Gebäudebereich getan werden muss

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