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9. Oktober 2018, 16:13
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Wohnpolitik: GdW begrüßt Grundgesetzänderung

Laut Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, braucht Deutschland jährlich 80.000 neue Sozialwohnungen. Das sei nur zu schaffen, wenn die Bundesregierung den sozialen Wohnungsbau finanziell unterstützt.

Wohnpolitik: GdW begrüßt Grundgesetzänderung

Der GdW-Präsident sieht bezahlbaren Wohnraum als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Anlass für die Warnung des GdW-Präsidenten war die öffentliche Anhörung im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zur Änderung des Grundgesetzes. Der GdW ist als einziger Interessenvertreter für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bei dieser Anhörung geladen.

Bisher unterstützte der Bund die Länder mit Geld, das diese für den sozialen Wohnungsbau nutzen können. Diese Kompensationszahlungen laufen aber Ende 2019 aus.

Damit der Bund sich weiter am sozialen Wohnungsbau beteiligen könne, sei eine Änderung des Grundgesetzes notwendig.

Länder haben nicht genügend Mittel

“Diese Neuregelung könnte eine drohende wohnungspolitische Spaltung zwischen armen und reichen Ländern verhindern”, begrüßte Gedaschko die Pläne von Bundesfinanzminister Scholz, dem Bund weiter eine Finanzspritze für die Länder zu ermöglichen.

“Denn aufgrund der Schuldenbremse wäre es den Ländern allein kaum möglich, genügend Mittel für den sozialen Wohnungsbau oder auch die notwendigen altersgerechten Sanierungen aufzubringen. Gleichzeitig erwartet die Wohnungswirtschaft aber von den Ländern, dass sie die Bundesmittel in gleicher Höhe gegenfinanzieren.”

Seite zwei: GdW unterstützt Förderrichtlinien

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1 Kommentar

  1. Dieser Vorstoß dürfte einzig wirklich en gros zielführend sein; denn nur der (in den Aufbaujahren verbreitete!) Soziale Wohnungsbau schafft nachhaltig “bezahlbaren Wohnraum” in den nachfragestarken Metropolen. Er wirkt dort auch der drängenden(!) gentrifizierung entgegen. Illusionär bleibt die Hoffnung, dass Bauträger bei dem nachfrage-Überhang und zugleich üünstigsten Zinssätzen für Käufer auf ihre Profitmaximierung verzichten. In München spricht man schon bei 6.500€/qm “als günstigem und erschwinglichem” Preis! Aber für wen?? Und welche Miete erzwingt solcher Kaufpreis mindestens?? Der gesetzgeber darf gewiss sein, dass Zuschuss-Gaben wie Baukindergeld etc. derzeit gleichfalls Preis(schub)bildend von der Bauindustrie “eingepreist” werden. Aber auch, dass durch fortgesetzt ausgeweitete Bauvorschriften wie z.B. “dämmschutzwütige” Auflagen stetig zu Baukosten-verteuerung beigetragen wird…Der Markt wird die städtische Wohnungsnot gerade nicht “von selbst” richten; er zieht Profit, wo er kann. Daher ist es auch falsch, wenn die Kommunen das hohe Grundstücksgut auflagenfrei abgeben oder kommunale Wohnungsbestände verscherbelt haben. Damit werden blindlings entscheidende Steuerungshebel aufgegeben.

    Kommentar von Richard Keppler — 10. Oktober 2018 @ 15:19

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