Mietspiegelrecht: „Reform muss sachlich motiviert sein“

Heute findet im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz ein Expertengespräch zur „Reform des Mietspiegelrechts“ statt. Daran nimmt unter anderem auch die BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland teil.

Neben den Verbänden ist beim Expertengespräch des Ministeriums auch die Wissenschaft vertreten.

„Mietspiegel sind ein wichtiges Instrument zu Befriedung und Marktorientierung. Der Mietspiegel soll ein Abbild des Marktes sein“, erklärt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD, dem derzeit geschäftsführenden Verband in der BID.

„In dieser Weise wollen wir das Instrument stärken und auf eine solide Grundlage stellen. Einer Verschärfung der regulatorischen Funktion des Mietspiegels in Gestalt einer weiteren Mietpreisbremse durch die Hintertür erteilen wir eine Absage.“

Langjähriges Einfrieren der Mietpreise

Schick zufolge soll sich der Staat endlich auf den Neubau fokussieren, anstatt fortwährend am Mietrecht zu werkeln. Die BID lehnt daher eine Verlängerung des Betrachtungszeitraums auf sechs Jahre entschieden ab.

„Dies würde zu einem langjährigen Einfrieren der Mietpreise führen, was sich auch auf die Immobilienwerte auswirken würde. Geringere Immobilienwerte bedeuten schlechtere Konditionen bei der Finanzierung von Modernisierungen und dem Neubau“, so der IVD-Präsident.

Seite zwei: Was ist maßgeblich für die Reform?

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