4. Februar 2019, 14:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sascha Klupp: Der Trend zum Immobilieneigentum wächst weiter

Im Vergleich zu seinen Nachbarn hat Deutschland eine verschwindend geringe Eigentumsquote. Immer mehr Familien möchten diesen Umstand ändern und suchen ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung.

Gastbeitrag von Sascha Klupp, INTER Stadt- und Wohnungsbau Real Estate GmbH

Sascha Klupp: Der Trend zum Immobilieneigentum wächst weiter

Sascha Klupp: “Günstiger als heute lässt sich der Weg in die eigenen vier Wände nicht finanzieren.”

“Aktuelle Statistiken zeigen”, so Sascha Klupp, “dass die Eigentumswohnung in einer deutschen Metropole noch beliebter ist als das Eigenheim auf dem Land.”

Fakt ist: Die Eigentumswohnung steht im Primärfokus potenzieller Eigentümer. Das hat durchaus infrastrukturelle Gründe und ist ebenso vom gewünschten Wohnkomfort abhängig. Während die Metropolen boomen und die Immobilienpreise immer höher schnellen, ziehen die ländlichen Regionen leer.

“Aktuell ist der Immobilientrend noch einseitig, doch das wird sich ändern, wenn die Städte kein Potenzial mehr bieten und sich der Fokus automatisch auf die ländlichen Umgebungen richtet.”

Die Trends haben sich verändert

Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, die Internetversorgung und die Präsenz wichtiger Einrichtungen wie Ärzte, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten fehlen auf dem Land.

Sascha Klupp kennt die Trends der Immobilienbranche und sieht auch in diesem Jahr keine Umkehr, wenn es um die Attraktivität der Eigentumswohnung in der Stadt in Gegenüberstellung zum Landsitz geht.

“Auch in puncto Wohnungsgröße haben sich die Trends verändert. Zukünftige Eigentümer verzichten auf rund 20 Quadratmeter Wohnraum, wenn sie dafür in eine komfortable, moderne und top gelegene Eigentumswohnung ziehen können. Das resultiert nicht zuletzt aus den Preisen pro Quadratmeter”, merkt er an und verweist auf die je nach Region bis zu 50 Prozent gestiegenen Kosten für Wohneigentum.

Seite zwei: “Die Renten sind in Gefahr”

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Augsburger Aktienbank gibt Wertpapiergeschäft ab

Die Augsburger Aktienbank (AAB), eine Tochter der LVM Versicherung, steht vor einer Neuordnung. Das Wertpapiergeschäft der AAB wechselt zur Münchener European Bank for Financial Services GmbH (ebase). Der Verkauf ist zugleich Ausgangspunkt für eine Neustrukturierung der AAB-Geschäftsfelder. 

mehr ...

Immobilien

Wohnimmobilienmarkt: Finanzierungsaktivitäten über Vor-Corona-Niveau

Seit dem 8. April nehmen die Finanzierungsaktivitäten für den Wohnimmobilienmarkt kontinuierlich zu und liegen mittlerweile 8 % über Vor-Corona-Niveau. Dies zeigt der SprengnetterONE Index.

mehr ...

Investmentfonds

Die Bröning-Kolumne: Erst wenn die Ebbe kommt…

…sieht man, wer keine Badehose trägt. Dieses Zitat von Warren Buffett traf wieder einmal auf die Entwicklung der Börsen zu. Mit dem Ausbruch des Coronavirus ging es mit den Aktienkursen weltweit teils erheblich bergab. Aktienindizes wie der DAX oder der Dow Jones verloren mit 38 % bzw. 36 % in der Spitze erheblich an Wert (in Euro). Dabei fiel eines auf: Vor allem Unternehmen mit einer starken Bilanz, einem robusten und zukunftsfähigen Geschäftsmodell sowie einem weitsichtigen Unternehmensmanagement verloren wesentlich weniger als konjunkturabhängige und (hoch-)verschuldete Firmen. Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Entscheidung über Bafin-Aufsicht vertagt

Die Entscheidung über den Gesetzentwurf zur Übertragung der Aufsicht über die unabhängigen Finanzanlagenvermittler auf die Bafin ist vom Finanzausschuss des Deutschen Bundestages erneut vertagt worden. Dies teilt der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung mit.

mehr ...

Sachwertanlagen

Corona-Handbremse bitte lösen, jetzt

Gemessen an der Anzahl an Neuemissionen verlief das erste Halbjahr für Sachwertanlagen erstaunlich normal. Doch die Branche fährt weiter mit angezogener Handbremse. Zeit für ein Umschalten. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Wirecard: Interessenten weltweit wollen Geschäftsbereiche erwerben

Das Amtsgericht München hat mit Beschluss vom 29. Juni 2020 im vorläufigen Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wirecard AG einen vorläufigen Gläubigerausschuss eingesetzt. In seiner konstituierenden Sitzung bestätigte der vorläufige Gläubigerausschuss heute einstimmig Rechtsanwalt Dr. jur. Michael Jaffé von der Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter als vorläufigen Insolvenzverwalter. Der ebenfalls am 29. Juni 2020 vom Amtsgericht München eingesetzte vorläufige Insolvenzverwalter erstattete in der mehrstündigen Sitzung einen ersten Bericht. Demnach haben sich bereits zahlreiche Interessenten weltweit für den Erwerb von Geschäftsbereichen gemeldet. 

mehr ...