15. August 2019, 09:00
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Was die Liebe zum Verein kostet – Wohnen am Stadion

Die Bundesliga startet am Wochenende in die neue Saison. Endlich rollt der Ball wieder! Echte Fans lieben ihren Verein sogar über den Tod hinaus, wie der Schalker Fan-Friedhof unweit der Veltins Arena beweist. Und was ist mit dem Leben in Stadionnähe? Der wahre Fan will doch mit Blick auf „sein“ Stadion wohnen. ImmobilienScout24 hat nun untersucht, was das Leben am Stadion kostet.

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Die Bundesliga Saison 2019/20 startet am 16.08.19 mit der Partie FC Bayern München gegen Hertha BSC Berlin. Der 17.08. steht im Zeichen geballter NRW-Power. Alle Erstligisten des Bundeslandes stehen auf den Fußballplätzen der Nation:

Eigentum kostet im Schnitt nur 1.261 Euro / Quadratmeter

Düsseldorf spielt in Bremen, Dortmund empfängt Augsburg, Köln spielt in Wolfsburg – und mit der Partie Gladbach gegen Schalke sowie Leverkusen gegen Paderborn gibt es auch gleich zwei NRW-Derby-Spiele.

ImmobilienScout24 nimmt den Bundesliga-Start zum Anlass, die Nachbarschaft der Stadien als Wohnorte unter die Lupe zu nehmen. Was kosten Miet- oder Eigentumswohnungen am spannendsten Fußballplatz der Stadt?

Legt man die Liebe zum Verein zugrunde, müsste das Wohnen in der Nähe der Wirkstätte der Königsblauen heiß begehrt und teuer sein – doch so ist es nicht:

Rund um die Veltins Arena gibt es den günstigsten Wohnraum der Bundesliga: Eigentum kostet im Schnitt nur 1.261 Euro pro Quadratmeter im Durchschnitt, die Mietwohnung gibt es für 5,50 Euro kalt pro Quadratmeter.

Wohnen am Stadion ist auch für Aufsteiger nicht billig

Ohne große Überraschung ist die Nachbarschaft der Allianz Arena in München der teuerste Wohnstandort mit Durchschnittsmieten von rund 16 Euro kalt pro Quadratmeter. Und wer dort Wohneigentum kaufen will, muss im Schnitt 8.421 Euro für den Quadratmeter hinlegen. Teures München!

Eigentumswohnungen in der Nachbarschaft der Red Bull Arena in Leipzig haben sich seit 2015 um 64 Prozent auf durchschnittlich 2.821 Euro pro Quadratmeter verteuert. Ob es mit dem Aufstieg 2016 zusammenhängt? Wohl kaum, der Leipziger Immobilienmarkt boomt insgesamt.

Auch in Berlin boomt der Wohnungsmarkt. Rund um das Stadion an der alten Försterei des aktuellen Aufsteigers FC Union Berlin sind die Kaufpreise in den vergangenen vier Jahren um 47 Prozent auf 2.901 Euro pro Quadratmeter im Schnitt gestiegen. Köln, mit dem FC wieder aufgestiegen zur neuen Saison, bleibt seiner Karnevalstradition treu:

Die Schnapszahl 3.333 Euro zahlt der jecke Fan pro Quadratmeter Eigentumswohnung im Schnitt rund ums RheinEnergieStadion.

Berlin belegt Rang 1 und 2 der Bundesliga – zumindest bei den Mietpreissteigerungen

Der Blick auf die Steigerungsraten bei den Wohnungsmieten zeigt, was jeder Berliner fühlt: Es ist spürbar teurer geworden in der Hauptstadt. Ob Hertha-Fan oder Eisern Union – die beiden Stadion-Lagen in Charlottenburg und Köpenick führen die Bundesliga an, wenn es um den Mietpreisanstieg geht.

Rund ums Olympiastadion liegt das Plus seit 2015 bei 29 Prozent auf 13 Euro, die Nachbarschaft zum Stadion an der alten Försterei ist im selben Zeitraum um 26 Prozent auf 9 Euro gestiegen.

Wer sich kurz vor dem Aufstieg im Jahr 2016 in Freiburg in der Nähe des Schwarzwald-Stadions eine Wohnung gemietet hat, kann sich freuen. Wer heute dort eine Mietwohnung sucht, zahlt 21 Prozent mehr als vor vier Jahren – im Schnitt rund 12 Euro kalt pro Quadratmeter.

Auch rund um das Leipziger Stadion sind die Mieten seit dem Aufstieg 2016 angezogen, um 20 Prozent auf 8,60 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter.

 

Foto: abd / Shutterstock.com

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