23. September 2019, 08:30
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Wohneigentum: Niedrige Zinsen reichen nicht aus

Immer mehr Deutsche entscheiden sich trotz Niedrigzinsen und günstiger Baukredite gegen den Erwerb von Wohneigentum. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch-Hall. Über weitere Ergebnisse.

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Vor allem aber junge Leute im Alter von 25 – 34 wohnen lieber weiterhin zur Miete. Waren es 2010 noch 17 Prozent, so haben sich 2017 lediglich 12 Prozent für Wohneigentum entschieden.

Gestiegener Eigenkapitalbedarf macht es jungen Leuten schwer

Der Grund, warum immer weniger junge Menschen Eigentümer einer Immobilie werden, ist der gestiegene Kapitalbedarf, der beim Bau oder Kauf von Eigentum vorausgesetzt wird. Vor allem der Bau von Wohneigentum ist in Deutschland aufgrund von Wohnraummangel und steigender Lohn- und Materialkosten teuer geworden.

Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer oder Notarhonorare haben sich diesen Preisen angepasst, sind also ebenfalls gestiegen. Im Umkehrschluss verlangen die Banken dementsprechend mehr Eigenkapital bei der Kreditvergabe. Junge Leute könnten dies zurzeit aufgrund der aktuellen Zinssituation nicht ansparen.

Foto: Shutterstock

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