5. September 2019, 13:30
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Wohntraumstudie: Realitäten verändern die Träume

Sie wollen offenbar nicht zu noch höheren Preisen kaufen oder befürchten, nicht zum Zuge zu kommen. Auch sind viele nicht sicher, ob die Renten im Alter ausreichen und versprechen sich von der Immobilie Sicherheit im Alter (88 Prozent).

Großstädter machen sich mehr Sorgen, dass die Mieten steigen könnten (82 Prozent) als Menschen in kleineren und mittleren Städten (73 Prozent). Auf dem Land ist diese Sorge nicht ganz so verbreitet (59 Prozent). Zu den Aspekten, die grundsätzlich für einen Kauf sprechen, zählen die meisten Menschen die Mietfreiheit, mehr Gestaltungsspielräume und Unabhängigkeit sowie die Absicherung fürs Alter.

Das Land bleibt ein Sehnsuchtsort

Zwei Drittel der Befragten wohnen aktuell in einer Stadt. Die Wunschlage ist allerdings häufiger ländlich und das Traumhaus der Deutschen bleibt unangefochten das freistehende Einfamilienhaus (63 Prozent).

Allerdings bleibt das Land in vielen Fällen ein Sehnsuchtsort. Gesucht werden die Wohnungen eher in der Stadt. Dazu passt, dass die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die Fahrzeit zum Arbeitsplatz besonders häufig genannte Aspekte sind, sowohl bei den Wohnträumen als auch bei der aktuellen Zufriedenheit.

38 Prozent wollen kaufen, können aber nicht

Jeder zehnte Deutsche möchte laut der Wohntraumstudie bald eine Wohnung oder ein Haus kaufen. 9 Prozent der Mieter haben bereits Kaufversuche unternommen – sind jedoch bisher nicht fündig geworden. 38 Prozent möchten gern in eigenes Betongold investieren, verfügen jedoch nicht über die finanziellen Mittel.

Vor allem Mieter zwischen 18 und 39 Jahren würden gern kaufen. Von den 18- bis 29-Jährigen haben nur 15 Prozent gesagt, dass sie lieber weiter mieten möchten. Wer gekauft hat, ist laut der Wohntraumstudie glücklich: 92 Prozent der Eigentümer sind zufrieden mit ihrer Entscheidung für den Immobilienkauf.

Foto: Shutterstock

 

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