21. Januar 2020, 12:25
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Immobilienbesitzer wollen umweltfreundlicher und effizienter heizen

Immobilienbesitzer in Deutschland möchten zukünftig deutlich umweltschonender und effizienter heizen und sind dazu bereit, ihr Heizungssystem vollständig umzustellen.  Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von Hausfrage, dem Portal für alle Fragen rund um die Themen Bauen und Wohnen, bei der über 3.500 potenzielle Heizungskunden befragt wurden.

Heizung in Immobilienbesitzer wollen umweltfreundlicher und effizienter heizen

Während knapp 40 Prozent der Befragten mit Öl heizen, wollen in Zukunft nur noch 13 Prozent auf diesen Brennstoff setzen. 28 Prozent bevorzugen den Umstieg auf die Brennstoffzelle. Die Interessenten wurden unter anderem zu ihrem derzeitigen Heizverhalten, dem Zustand der Immobilie sowie möglichen Wechselabsichten beim Heizungssystem befragt. Im vergangenen Jahr war Erdgas mit rund 45 Prozent das meist genutzte System der Wärmeversorgung, gefolgt von Heizöl mit ca. 40 Prozent. „Wir registrieren ein großes Modernisierungspotenzial bei den Heizungssystemen der Immobilienbesitzer. Insbesondere in Immobilien, die vor 1977 erbaut wurden, ist das heute eher unbeliebte Heizöl häufig Gang und Gäbe“, berichtet Valentin Drießen, Geschäftsführer von Hausfrage, weitere Ergebnisse der Heizungsstudie.

Regionale Unterschiede bei Heizungssystemen

Auf Länderebene gibt es bei der derzeit genutzten Heizungsart einige Unterschiede. Während in Bayern und Hessen über 50 Prozent der Befragten angaben mit Heizöl zu heizen, waren es in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern weniger als 30 Prozent. Erdgas ist dagegen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg mit über 55 Prozent die häufigste Heizart. Spitzenreiter ist Bremen: hier setzen derzeit 68 Prozent der Befragten auf diesen fossilen Brennstoff. „Immobilien sind für rund ein Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich. Dabei spielt das Heizungssystem bei der Energieeffizienz der Immobilien eine wichtige Rolle. Allerdings zeigt sich auch bei der Wärmedämmung, dass hier häufig Modernisierungsmaßnahmen notwendig sind“, sagt Drießen. Denn auch bei der Wärmedämmung gibt es bei den Immobilien teils erhebliche regionale Unterscheide, die sich unmittelbar auf die Effizienz der Heizungssysteme auswirken. So verfügen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Berlin über 60 Prozent der Objekte über eine Wärmedämmung – in Hamburg sind es dagegen nicht einmal 40 Prozent.

Heizöl ist der große Verlierer

„Der Umstieg auf ein umweltfreundlicheres und effizienteres Heizungssystem ist für viele Immobilienbesitzer immer wichtiger. Besonders deutlich wird das beim Blick auf die zukünftig favorisierte Heizart der Interessenten“, so Drießen weiter. Mit knapp 13 Prozent ist Heizöl hier deutlich auf dem absteigenden Ast, wohingegen die Brennstoffzelle mit über 25 Prozent zukünftig eine wichtige Rolle spielen wird.

Foto: Shutterstock

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