Fidelity ist für Asien optimistisch

Die Fondsgesellschaft Fidelity International erwartet weiter konstantes Wachstum in Asien sowie gleich bleibend große Gewinnchancen für Privatanleger. Laut Allan Liu, Fondsmanager des Fidelity Funds – South East Asia Fund, entstehen derzeit globale Marken, und die Handelsbeziehungen zwischen den asiatischen Ländern werden intensiver. Diese Trends ermöglichen eine weitere dynamische Entwicklung, sagte Liu anlässlich der Asia Days von Fidelity International in Kronberg.

Privatanlegern bieten sich durch Investitionen in Asien nach wie vor Gewinnchancen. Allein im vergangenen Jahr übertrafen die Börsen in Asien die weltweiten Märkte um mindestens 33 Prozent. Und laut Fidelity Fondsmanager Allan Liu hält diese Entwicklung an: ?In der Region stehen die Zeichen langfristig auf Wachstum. Asiatische Unternehmen positionieren sich derzeit mit Marken von internationalem Rang. Eine weitere Stärke ist die Innovationskraft. Korea und China gehören zu den Ländern, die die meisten Patente anmelden.“ International wettbewerbsfähig sind asiatische Gesellschaften durch Kostenvorteile bei der Produktion. ?Erfolgreiche Unternehmen nutzen die kurzen Beschaffungswege zur Effizienzsteigerung. Dies führt zu einer erhöhten Abhängigkeit zwischen den Ländern, die sich im wachsenden regionalen Handel widerspiegelt. Beschleunigt wird diese Entwicklung durch China, dessen Bedeutung als Konsument weiter wachsen wird“, sagte Liu.

Neben dem Versorgungsbedarf erhöhen auch die grenzüberschreitenden Direktinvestitionen in der Region die Abhängigkeit der Staaten. ?Nachbarländer mit starken Handelsbeziehungen sind oft auch die größten Investoren. Zum Beispiel sind Hongkong, Korea und Taiwan die bedeutendsten Geldgeber Chinas. Hongkong, Singapur und Malaysia sind die wichtigsten Investoren in Thailand“, erklärte Liu.

Die starke Binnennachfrage sieht er als weiteren Garant dafür, dass sich die Asien Story fortsetzt: ?Die asiatische Region außer Japan ist derzeit für 11,5 Prozent des weltweiten Wirtschaftswachstums verantwortlich; sie umfasst aber 45,3 Prozent der Weltbevölkerung: Die Ressourcen für weiteres Wachstum sind also gegeben.“

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