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20. November 2006, 00:00
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FEAM: Verbraucherschutz ist ungeklärt

Das Forum der europäischen Asset Manager (FEAM), begrüßt die Veröffentlichung des Weißbuchs der Europäischen Kommission zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für einen einheitlichen Investmentfonds-Markt, mahnt aber zugleich Regelungen für einen angemessenen Verbraucherschutz an. ?Die Europäische Kommission hat die Bedürfnisse der Branche verstanden und in ihrem Weißbuch eine genaue Liste der Bereiche für Verbesserungen definiert, um einen effizienten einheitlichen Markt für Investmentfonds zu schaffen. Die FEAM steht dem Weißbuch äußerst positiv gegenüber, obwohl einige Details noch überarbeitet werden müssen. Insbesondere freuen wir uns, dass die Kommission erkannt hat, dass schnelle Änderungen anhand einer Reihe von Maßnahmen, die über die Gesetzgebung hinausgehen, umgesetzt werden müssen, und dass der Gedanke einer umfassenden, langwierigen Überarbeitung der UCITS-Richtlinie fallen gelassen wurde?, sagt Elizabeth Corley, FEAM-Vorsitzende.

Es bleibe jedoch von entscheidender Bedeutung, dass konkrete Schritte unternommen werden, um einheitliche, produktübergreifende Standards für den Verbraucherschutz zu schaffen – die tatsächlich sicherstellen können, dass das Niveau des Verbraucherschutzes nicht von der Wahl der Verpackung abhängig ist. ?Das Weißbuch äußert sich nicht dazu, wie dies erreicht werden soll, und wir werden unseren Dialog mit der Kommission in dieser wichtigen Frage fortsetzen?, so Corley.

?Im Hinblick auf die von der EU-Kommission identifizierten Änderungen regen wir an, schnelle Gesetzgebungsverfahren zu nutzen, damit die Änderungen der Richtlinie schnellstmöglich verabschiedet werden können. Verzögerungen würden sich nachteilig auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Asset Management-Branche auswirken und die weitere Benachteiligung der europäischen Verbraucher zur Folge haben?, so die FEAM-Chefin weiter.

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