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16. Juli 2008, 00:00
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Deutsche haben immer noch keine Ahnung von Dachfonds

Obwohl im Abgeltungssteuer-Schlussverkauf oftmals als Wundermittel gepriesen, wissen mehr als zwei Drittel der Deutschen noch immer nicht, was Dachfonds eigentlich sind. So lautet zumindest das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Studie des internationalen Vermögensverwalters Axa Investment Managers (Axa IM) mit Deutschland-Niederlassung in Frankfurt.

Im Laufe der letzten drei Jahre sei die Bekanntheit der Fund-of-Funds-Produkte in Deutschland zumindest von 22 auf 32 Prozent gestiegen. Im internationalen Vergleich würden die Deutschen damit sogar vergleichsweise gut abschneiden, in Belgien beispielsweise sind nur 13 Prozent der Bevölkerung mit dem Dachfonds-Begriff vertraut, in der Schweiz sind es 15, in Österreich 25 und in den Niederlanden 30 Prozent.

Börsennotierte Indexfonds, die sogenannten ETFs (Exchange Traded Funds), ebenfalls derzeit als Absatzrenner in aller Munde, sind sogar für 89 Prozent aller befragten Deutschen ein Buch mit sieben Siegeln. Obwohl sich die passiv gemanagten Produkte in den Medien zuletzt zunehmender Beliebtheit erfreuen, hat sich der Wissensstand der Axa-Studie zufolge nicht gegenüber dem Vorjahr geändert. Im Ländervergleich wissen die Deutschen damit durchschnittlich weniger über ETFs als Österreicher, Schweizer und Niederländer. Es geht allerdings noch ahnungsloser: Mit einem Bevölkerungsanteil von lediglich sieben Prozent, der je von ETFs gehört hat, trägt Belgien die rote Laterne in diesem Bereich.

Die zum französischen Versicherungskonzern Axa gehörende Axa IM hat die Studie gemeinsam mit den Finanzforschern von TNS Infratest bereits zum dritten Mal durchgeführt. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden erstmalig auch Belgien und die Niederlande einbezogen. (hb)

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