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14. Juli 2009, 00:00
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Pioneer setzt auf US Corporate Bonds

Der Markt für US-Unternehmensanleihen bietet nach wie vor gute Einstiegsmöglichkeiten. Diese Ansicht vertritt die Fondsgesellschaft Pioneer Investments. ?Die Spreads im Investment-Grade- und im High-Yield-Bereich haben sich seit Ende 2008 zwar deutlich verringert, sind aber immer noch sehr groß?, sagt Kenneth J. Taubes, Head of US-Portfolio-Management bei Pioneer Investments. So seien die Spread-Levels von 656 Basispunkten bei Investment-Grade-Anleihen und 2.182 Basispunkten bei Hochzinsanleihen seit Dezember 2008 bis heute deutlich auf 330 Basispunkte beziehungsweise 1.069 Basispunkte gesunken. ?Die aktuellen Kredit-Spreads preisen aber immer noch eine schwere Rezession und historisch hohe Ausfallraten ein?, so Taubes. So sei im Bereich der US-Unternehmensanleihen mit Investment-Grade eine Ausfallrate von 3,6 Prozent eingepreist. Die höchste je eingetretene Ausfallrate habe aber lediglich 1,56 Prozent im Jahr 1933 betragen.

Auch US-Hochzinsanleihen bieten laut Pioneer noch gute Ertragsmöglichkeiten mit einer Rendite von rund 13 Prozent per annum und einer eingepreisten Ausfallrate von ungefähr zehn bis 12 Prozent. ?Mittlerweile sehen wir eine belastbare konjunkturelle Bodenbildung; damit sinkt auch das Ausfallrisiko im Hochzinsbereich?, erklärt Taubes. Anleihen aus dem Finanzsektor gibt Taubes derzeit den Vorzug gegenüber Anleihen aus dem Industrie- und Versorger-Sektor. Für Bankanleihen spreche, dass das Kreditrisiko bei Anleiheninvestments im Bankensektor durch eine strengere Regulierung und höhere Kapitalausstattung der Banken wieder sinken werde. Auch im Energie-Sektor gebe es einige interessante Titel, hier vor allem unter dem Aspekt des Inflationsschutzes.

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