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6. November 2009, 17:24
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WM ETF: Quirin Bank beendet Zusammenarbeit mit DB X-Trackers

Die Berliner Honorarberatungsbank Quirin zieht sich aus der Verwaltung des ETFs DB X-Trackers Quirin Wealth Management Total Return Index – kurz WM ETF – zurück. Der vermögensverwaltende Indexfonds wurde erst im Dezember vergangenen Jahres gemeinsam mit der Deutschen Bank aufgelegt.

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Hauptsitz der Quirin Bank am Kurfürstendamm in Berlin

“Nachdem wir diese Innovation erfolgreich am Markt platziert haben, ziehen wir uns jetzt bewusst aus dem Wealth Management ETF zurück”, erklärt Christian Kreuser, der das Private Banking in Berlin leitet. “Wir wollen damit dokumentieren, dass die Unabhängigkeit unser oberstes Prinzip ist und bleibt”.

Entsprechend werde das Management des ETF ab- und der Zusatz “Quirin” in der Namensgebung aufgegeben. Das Produkt heißt ab sofort “DB X-Trackers Wealth Management ETF”.

Forderung nach mehr Produkten für Honorarberater

Unterdessen wird die Quirin Bank nicht müde, ihr Geschäftsmodell und zentrales Anliegen – die Honorarberatung – in der öffentlichen Debatte zu halten. Nachdem Vorstandschef Karl Matthäus Schmidt die neue Bundesregierung Ende Oktober in einem offenen Brief aufgefordert hat, Provisionen im Bankwesen zu verbieten, sollen jetzt mehr Produkte für Honorarberater her.

“Insbesondere Produkte für institutionelle Investoren sind häufig kostengünstig und bieten interessante Renditechancen. Diese sollten verstärkt auch Privatanlegern zugänglich gemacht werden”, fordert Private-Banking-Leiter Kreuser.

Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund, dass Anlageprodukte im Privatkundenbereich oft mit hohen weichen Kosten belastet seien, die das Produkt für den Anleger unattraktiv machten. So lägen etwa die Kosten für die Prospektierung und Emission von Schiffsfonds bei 15 Prozent und mehr. (hb)

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1 Kommentar

  1. Ausgerechnet diejenigen, die die ganze Zeit Zertifikate und Fonds verteufeln, wollen nun selbst in das Geschäft einsteigen. Sie bitten uns Herr Schmidt nun für Sie Anlageprodukte zu entwerfen, obwohl Sie uns in der Hinsicht alle so schwer verraten haben?? Das ist äusserst unprofessionell.

    Kommentar von Torsten Waigel — 23. November 2009 @ 08:18

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