Bonafide-Dachfonds unter französischer Verwaltung

Die Luxemburger Fondsboutique Bonafide Invest lässt ihre drei Dachfonds der Navigator-Serie ab sofort vom französischen Asset Manager Artesis verwalten. Mit einer Mischung aus Absolute-Return- und klassischer Anlagestrategie wollen die Franzosen die Volatilität deutlich reduzieren.

frankreich fahne french flagJe nach Zielrendite und Volatilität kombiniert Artesis drei Bausteine in unterschiedlicher Gewichtung: Erstens klassische Alpha-Strategien, also reguläre Investmentfonds, die durch das Management eigenständig gegen das Marktrisiko abgesichert werden. Zweitens Ucits III konforme Absolute-Return-Fonds, die auf steigende und fallende Kurse gleichzeitig setzen. Und drittens Beimischungen von diversen ETFs  und Fondsstrategien, mit denen das gewünschte Chancen- und Risikoprofil gesteuert und die Marktrisiken abgesichert werden sollen.

Das Flaggschiff der drei Fonds ist der „Navigator 1“ (LU0196628456), der eine Zielrendite von vier Prozent über dem europäischen Interbankenzinssatz Euribor plant und eine Volatilität um die vier Prozent anstrebt. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 1,25 Prozent, der Ausgabeaufschlag bis zu fünf Prozent.

Die weiteren Risikoprofile decken die zwei weiteren Dachfonds ab: der „Navigator Dynamic“ (LU0326205159) soll den globalen Aktienindex MSCI World bei einer deutlich niedrigeren Volatilität langfristig outperformen. Anleger zahlen dafür 1,75 Prozent Verwaltungsgebühr pro Jahr. Dazu kommt eine zehnprozentige Performance Fee auf Wertsteigerungen, die auf Jahresbasis über der Marke von 7,5 Prozent liegen und ein Ausgabeaufschlag von maximal fünf Prozent.

Für risikoaverse Anleger bietet Bonafide den „Navigator Defensiv“ (LU0329344120) an, der bei einer geplanten Volatilität unter zwei Prozent eine Zielperformance von zwei Prozent über dem Euribor erzielen soll. Die Verwaltungsgebühr kostet 1,25 Prozent per annum, der Ausgabeaufschlag liegt bei drei Prozent. Zudem wird eine Performance Fee von zehn Prozent auf die jährliche Wertentwicklung über drei Prozent erhoben. (hb)

Foto: Shutterstock

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