Geldanlage: Sicherheit bedeutet vor allem Werterhalt

Dass die Finanzkrise das Sicherheitsbedürfnis der Privatanleger deutlich gesteigert hat, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Doch wie definieren die Bundesbürger „Sicherheit“ bei der Geldanlage? Entscheidend sind verschiedene Faktoren, wie eine Umfrage der Fondsgesellschaft Union Investment zeigt.

sicherheit safety92 Prozent der 1.000 befragten Haushalte in Deutschland verstehen unter einem sicheren Investment, den Wert ihres eingesetzten Kapitals nicht aufs Spiel zu setzen. Ein wichtiger Aspekt ist für die Anleger zudem die Wertschwankung. 72 Prozent der Befragten halten ihre Anlage für sicher, wenn diese möglichst wenig Volatilität unterworfen ist.

Zu beobachten ist dabei eine klare altersabhängige Abstufung. Während jüngere Anleger von 18 bis 40 Jahren eher bereit sind, Wertschwankungen zu tolerieren (31 Prozent), ist die Akzeptanz der Volatilität in der Altersklasse ab 56 Jahren am geringsten ausgeprägt (26 Prozent).

Die Definition von Sicherheit geht über die genannten Punkte aber deutlich hinaus. Für 53 Prozent der Anleger bedeutet Sicherheit auch, dass sich ein Experte um ihre Geldanlage kümmert, weil sie nach ihrer Einschätzung zu wenig Zeit, Lust oder Fachkenntnisse dafür haben.

Zu erkennen ist ebenfalls, dass Frauen häufiger als Männer keine Zeit oder kein Interesse haben, sich mit Finanzmärkten und ihren Geldanlagen zu beschäftigen. Weibliche Anleger (77 Prozent) vertrauen in der Verwaltung ihrer Anlagen eher einem Experten als die männlichen Befragten (48 Prozent). (hb)

Foto: Shutterstock

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