Investmentbarometer: Deutsche tanzen international nicht mit

Auch das Selbstvertrauen der Investoren nimmt ab. Inzwischen trauen sich 38 Prozent (2008: 29 Prozent) kein Urteil mehr zu, in welcher Region Kapitalanlagen am riskantesten sind.
Trotz des außergewöhnlich guten Börsenjahres 2009 hielten sich die Anleger von Börsen und Renditechancen fern, so der Schroders-Deutschland-Chef.

Sein Tenor: Anleger sollten nicht nervös auf kurzfristige Schwankungen reagieren. Investmentfonds sind langfristige Investments, mit denen sie breit diversifiziert auch auf die wichtigen Zukunftsmärkte setzen sollten. Im Übrigen seien auch deutsche Aktienmärkte nicht schwankungslos, sagt Küssner: „Deswegen ist ein ausgewogenes Portfolio die geeignete Vorsichtsmaßnahme.“

Die Angst vor einer erneuten Rezession hat unter den befragten Kapitalanlegern deutlich abgenommen. Nicht mehr jeder Zweite, sondern nur noch jeder Dritte fürchtet einen weiteren Abschwung der Wirtschaft. Sorgen machen stattdessen die Inflation (33 Prozent) und das Zerbrechen der Eurozone (20 Prozent).

Obwohl damit auch ihr Vertrauen in die Gemeinschaftswährung Euro abnimmt, streuen Anleger kaum in andere Währungen. Für Küssner ist klar: „Berater sollten gemischte und breit gestreute Produkte empfehlen, um ihren Kunden solche Entscheidungen abzunehmen.“ (mr)

Fotos: Shutterstock, Schroders

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