Vier neue Source-Aktien-ETFs an der deutschen Börse

Die Deutsche Börse hat vier weitere ETFs des Indexfonds-Anbieters Source gelistet. Die neuen Produkte folgen Teilindizes des Marktbarometers Stoxx Europe 600. Der Aktienindex bildet die Börsenkapitalisierung der 600 wichtigsten Unternehmen Europas ab.

Börse in Frankfurt
Börse in Frankfurt

Grundlage der neuen Source-ETFs ist die erst kürzlich gestartete Optimised Indexfamilie, die auf dem marktbreiten Europa-Index Stoxx 600 aufsetzt. Bei den vier Indizes werden Unternehmen in ihrer Abhängigkeit zur wirtschaftlichen Entwicklung ausgewählt.

Der Consumer Discretionary European Source ETF (IE00B62RK662) bildet die Performance von Unternehmen ab, die Luxusgüter produzieren und von frei zur Verfügung stehendem Einkommen profitieren. Es handelt sich dabei unter anderem um Unternehmen aus der Automobilindustrie, der Bekleidungsindustrie, der Gastronomie sowie um Hersteller von Haushaltsgütern.

Der Consumer Staples European Source ETF (IE00B6222Y34) folgt der Performance von Unternehmen, die unabhängig von Wirtschaftszyklen agieren. Dazu gehören Unternehmen der Branchen Nahrungsmittel, kurzfristige Konsumgüter sowie Einzelhandel.

Der Defensives European Source ETF (IE00B633JD33) konzentriert sich auf Unternehmen, die von der wirtschaftlichen Entwicklung nicht berührt werden wie beispielsweise Unternehmen der Branchen Energie, Gesundheit, Telekommunikation und Versicherung.

Der Cyclicals European Source ETF (IE00B62SYX47) enthält Unternehmen, die besonders auf wirtschaftliche Schwankungen reagieren und nicht in den drei anderen Optimised Subsektoren abgebildet werden.

Die Managementgebühr kostet jeweils 0,3 Prozent. Das Produktangebot im XTF-Segment der Deutschen Börse steigt mit den Listings auf 651 börsennotierte Indexfonds. Der Anbieter Source wurde im April 2009 von den US-Finanzriesen Goldman Sachs, Morgan Stanley und Bank of America Merrill Lynch gegründet. Im Februar sind mit JP Morgan und Nomura zwei weitere internationale Schwergewichte eingestiegen. (hb)

Foto: Frankfurt.de

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