Monega empfiehlt nachhaltige Investments

Mit nachhaltigen Kapitalanlagen können Investoren besser durch Krisen kommen. Das sagt Katharine Trimpop, verantwortlich für den Bereich Nachhaltigkeit bei der in Köln ansässigen Monega KAG.

Katharine Trimpop, Monega
Katharine Trimpop, Monega

„Viele Anleger sind verunsichert und suchen nicht mehr nach Rendite um jeden Preis, sondern wollen immer stärker auch ökologische, soziale und ethische Gesichtspunkte bei ihrer Kapitalanlage berücksichtigen. Die in Deutschland beschlossene Energiewende und höhere Nachfrage nach erneuerbaren Energien sorgen für einen weiteren Schub bei nachhaltigen Geldanlagen“, sagt Trimpop.

Wichtig: Anleger sollten nach Trimpops Einschätzung auf ein breites Anlageuniversum ihrer Investments achten. Von der Energiewende profitieren nicht nur die Windkraft- oder Solarbranche, sondern auch Unternehmen, die in den dringend erforderlichen Ausbau des Stromnetzes investieren.

„Die Europäische Kommission schätzt den Investitionsbedarf für den Aufbau einer modernen Netzinfrastruktur auf europäischer Ebene auf rund 1.000 Milliarden Euro, allein in Deutschland dürften laut Fraunhofer-Institut Investitionen von rund 200 Milliarden Euro Euro notwendig sein“, so Trimpop.

Beispiel: Technologieunternehmen wie Siemens und ABB verzeichnen bereits wachstumstreibende Impulse aus den Investitionen von Energieversorgern in Netzverbindungen und -modernisierungen. Von der steigenden Nachfrage nach intelligenten Stromnetzen, sogenannten Smart Grids, profitieren vor allem Unternehmen, die sich auf Energieeffizienz spezialisiert haben. (mr)

Foto: Monega

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