30. Juni 2011, 17:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

UBS setzt auf Energiehunger der Schwellenländer

Die Schweizer Großbank UBS bietet deutschen Anlegern mit dem UBS (Lux) Equity Sicav – Energy (LU0622290632) einen neuen Branchenfonds an, der das Anlagepotenzial des weltweiten Energiemarktes nutzen soll. Der Ölsektor steht dabei im Vordergrund.

Energy-Capital-Invest-127x150 in UBS setzt auf Energiehunger der Schwellenländer“Mit dem globalen Wirtschaftswachstum geht auch ein steigender Energiebedarf einher”, sagt Portfoliomanager James McLellan.

Da das Angebot aber mit der zunehmenden Energienachfrage nicht mithalten könne, gingen er und sein Team von weiter steigenden Energiepreisen aus. Vor allem in den Schwellenländern werde der Energiebedarf weiter stark wachsen, erwartet der Experte.

Damit seien die Aussichten für den Energiesektor vielversprechend. Für Investoren sind laut McLellan vor allem Unternehmen interessant, die sich auf das Erschließen von neuen Ölvorkommen sowie die Ölförderung spezialisiert haben. Allein um das aktuelle Ölangebot in Zukunft aufrechterhalten zu können, müsse massiv in die Erschließung neuer Ölvorkommen investiert werden.

Alternative Energiequellen dienen lediglich zur Diversifikation

Vor diesem Hintergrund bevorzugt der Fondsmanager im Ölsektor kleinere spezialisierte Ausrüstungs- und Dienstleistungsunternehmen gegenüber großen integrierten Ölkonzernen. Im Anlagefokus stehen Unternehmen wie National Oilwell Varco, Baker Hughes, ENSCO und Dril-Quip, die Bohrausrüstungen für die Erdöl- und Erdgasförderung herstellen.

Ein besonderes Augenmerk legt der Portfoliomanager derzeit auf Unternehmen, die an der Erschließung von Erdgasfeldern in Nordamerika beteiligt sind. Dies seien Unternehmen wie Ultra Petroleum, QEP oder Williams. Zur Diversifikation des Fondsportfolios setzt McLellan auf Aktien von Unternehmen, die beispielsweise in alternative Energiequellen investieren und so von langfristigen Trends auf dem Energiemarkt profitieren.

Der neue Energie-Fonds kostet 1,8 Prozent jährliche Verwaltungsgebühr und strebt eine Outperformance von 2,5 Prozentpunkten gegenüber dem MSCI World Energy Index an. Die Auswahl der Aktien für das Portfolio soll sich an den Fundamentaldaten der Energieunternehmen orientieren. Dabei werden Bottom-up- und Top-down-Analyse, also die Untersuchung fundamentaler Unternehmenskennziffern in Verbindung mit volkswirtschaftlichen Rahmendaten, kombiniert.

Um die Erfolgsaussichten des Konzepts zu betonen, verweist UBS Asset Management auf den Vorgängerfonds “UBS (CH) Equity Fund – Energy” aus der Schweiz: Dieser habe in den vergangenen fünf Jahren mit derselben Strategie eine durchschnittliche Performance von 8,5 Prozent pro Jahr erzielt. (hb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Digitalisierung: Lücke im Versicherungsschutz von IT-Dienstleistern?

Da viele Unternehmen kein geeignetes Personal finden oder nicht über die nötigen Kapazitäten verfügen, übernehmen IT-Dienstleister immer mehr Digitalisierungsprojekte in Deutschland. Angesichts wachsender Auftragszahlen sowie zunehmend komplexer Projekte zeigen sich Dienstleister verunsichert, welche Folgen ein beruflicher Fehler nach sich ziehen könnte.

mehr ...

Immobilien

Temporäres Wohnen: Wann sich das Konzept für wen lohnt

Das Angebot am Markt für temporäres Wohnen wächst. Die Konzepte bieten Nutzern kleine, möblierte Apartments, die sich durch Komfort und Zugänglichkeit auchzeichnen. Savills zeigt am Beispiel Berlin, dass die Apartments günstiger als Ein-Raum-Wohnungen sind, insofern die Wohndauer nicht mehr als drei Jahre beträgt. 

mehr ...

Investmentfonds

Aquila Capitals nachhaltige Investment-Strategie bestätigt

Aquila Capital hat seinen Status als führender Anbieter nachhaltiger Investmentlösungen in einer aktuellen Analyse von GRESB bestätigt. Die Ergebnisse unterstreichen die weit überdurchschnittliche Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern und das Engagement des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit und Transparenz für Anleger.

mehr ...

Berater

Das Bankenmonopol auf Kontodaten endet – doch die Kunden sind ahnungslos

„PSD2? Nie gehört!“ Trotz anderthalb Jahren Vorlaufzeit und einer breiten Medienberichterstattung sind die neue EU-Zahlungsdienste-Richtlinie PSD2 und ihre Auswirkungen bei vielen deutschen Verbrauchern überhaupt nicht präsent.

mehr ...

Sachwertanlagen

Exporo überschreitet 500 Millionen-Euro-Schwelle

Gegründet von drei Schulfreunden aus Winsen an der Luhe hat sich Exporo von einem zunächst Cashflow-orientierten Startup zu einem skalierenden Unternehmen und weiter zur Nummer 1 für digitale Immobilien-Investments in Deutschland entwickelt. Simon Brunke, Björn Maronde und Julian Oertzen, bilden heute den Vorstand der Exporo AG mit einem Jahresumsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich.

mehr ...

Recht

Gehwegsanierung: Wer muss was bezahlen?

Schön, wenn die Gemeinde den Bürgersteig vor dem Haus neu teert oder pflastert. Gar nicht schön, wenn dann eine Rechnung im fünfstelligen Bereich ins Haus flattert. Müssen die Hausbesitzer bzw. die Anwohner die Kosten übernehmen? 

mehr ...