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5. Juli 2012, 12:17
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UBS setzt auf Schwellenland-Bonds

Die Schweizer Fondsgesellschaft UBS Global Asset Management hat mit dem UBS (Lux) Bond Sicav – Emerging Economies Local Currency Bond (LU0775388365) einen neuen Anleihefonds gestartet. Das Anlageuniversum bilden die wachstumsstarken Emerging Markets.

Emerging Markets“Viele Volkswirtschaften in den Emerging Markets verfügen über gute Wachstumsaussichten, eine geringe Verschuldung sowie verbesserte Kredit-Ratings und Währungen mit Aufwertungspotenzial. Der Fonds investiert überwiegend in Emerging Markets-Staatsanleihen, ein kleinerer Teil ist aber auch in Anleihen anderer supranationaler Emittenten oder Unternehmensanleihen investiert, die in der jeweiligen Landeswährung denominiert sind“, sagt Fondsmanagerin Uta Fehm. Ein supranationaler Emittent sei beispielsweise die KfW.

Anleger investieren mit dem Fonds zum einen in Anleihen und zum anderen in die jeweilige Lokalwährung, in der die Anleihe notiert. Die Lokalwährungen vieler Schwellenländer verfügen nach Ansicht der Expertin über Aufwertungspotenzial gegenüber klassischen Leitwährungen wie dem US-Dollar oder dem Euro. Länderschwerpunkte sind derzeit Brasilien, Südafrika, Russland und Mexiko. Das Schwergewicht bei Währungen bilden aktuell die türkische Lira, der malaysische Ringgit und der polnische Zloty.

„Der Markt für Schwellenländeranleihen bietet eine gute Liquidität und eine breite Diversifikation. Die Marktkapitalisierung von Schwellenländeranleihen in Lokalwährungen ist heute dreimal höher als die der in US-Dollar denominierten Emerging Markets-Anleihen. Auch habe sich das Kreditrisiko der Länder in den vergangenen Jahren verringert”, so Fehm.

Das Engagement in Lokalwährungen erhöhe einerseits die Volatilität des Fonds, zugleich erhöhe sich aber auch das Renditepotenzial des Investments, so die Expertin. Ihr Währungs-Overlay mache es möglich, die Chancen und Risiken fortlaufend zu steuern: „Wenn wir eine Schwellenlandwährung positiv einschätzen, können wir die Position ausbauen, indem wir diese Währung gegen US-Dollar über Derivate kaufen. Bei einer negativen Einschätzung verkaufen wir hingegen die Lokalwährung und erwerben dafür entsprechende US-Dollar-Kontrakte.“

Die Verwaltungsgebühr liegt bei jährlich 1,50 Prozent. (mr)

Foto: Shutterstock

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