Von Königsmarck: Bilder sagen manchmal mehr als Worte

Autohersteller sind oft Vorreiter in der Nutzung neuer Medien und Wege zur Vertriebsunterstützung. Kann der Finanzvertrieb davon lernen?

Philipp von Königsmarck, Fidelity
Philipp von Königsmarck, Fidelity

Gastkommentar: Philipp von Königsmarck, Fidelity

Klar. Autos sind für viele von uns eine emotionale Sache. Zudem stehen sie für „Vorsprung durch Technik“, wie ein bekannter Hersteller so schön formulierte. Und sie lassen sich visuell super darstellen. Daher wundert es nicht, dass Autohersteller zur Vertriebsunterstützung auf moderne, technikaffine Medien setzen, die es möglich machen, die Karossen bildstark und multimedial in Szene zu setzen. Kurz: Autohersteller sind oft Vorreiter in der Nutzung neuer Medien und Wege zur Vertriebsunterstützung. Die Frage ist: Kann der Finanzvertrieb davon lernen?

Ja, er kann. Zwar sind Fonds und Co für die überwiegende Mehrheit der Verbraucher weit weniger sexy als Autos. Und deutlich abstrakter sind sie obendrein. Aber gerade deshalb sollte unsere Branche alles daran setzen, neue Möglichkeiten zur Vertriebsunterstützung zu testen, wenn sich die Chance ergibt. Visualisierung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Denn sie kann die Komplexität eines Themas deutlich reduzieren und hilft, sogar Fonds anschaulich darzustellen. Bilder – oder Grafiken – sagen mitunter eben doch mehr als Worte.

Damit Apps für das iPad einen wirklichen Mehrwert für unabhängige Finanzberater liefern und auf ihre Kundengespräche zugeschnitten sind, ist es sinnvoll, die Berater direkt in den Entwicklungsprozess der Anwendungen einzubeziehen. Einen echten Mehrwert bieten beispielsweise Apps, die es Beratern ermöglichen, alle in Deutschland zugelassenen Fonds schnell zu finden, gegeneinander oder gegen Indizes zu vergleichen und sie im Beratungsprozess gut visualisiert auf dem iPad darzustellen. Wenn die App dann noch die Möglichkeit bereithält, direkt auf die Depots der Kunden zuzugreifen und individuell passende Hintergrundinformationen hochzuladen, haben Berater mit ihr eine echte All-in-one Lösung an der Hand.

Diese neue Form der Vertriebsunterstützung bietet Finanzberatern die Möglichkeit, sich zukunftsfähig aufzustellen und ihre eigene Position mit transparenter und verständlicher Beratung zu stärken. Ausgerüstet mit den richtigen Anwendungen kann das iPad bei der Erklärung komplexer Sachverhalte live vor Ort im Kundengespräch ein echter Helfer sein, der Mehrwert für die Anleger schafft. Und im Gegensatz zum Laptop baut das iPad keine Barrieren zwischen Kunde und Berater auf: Im Gegenteil: Hürden werden abgebaut und die Interaktion gefördert. So profitieren auch Finanzberater und ihre Kunden von „Vorsprung durch Technik“.

Foto: Fidelity

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