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26. September 2014, 10:41
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Aktien oder Anleihen – von Zahlen und Emotionen

Anleger lassen sich von Emotionen leiten – auch bei der Entscheidung zwischen Aktien und Anleihen. Das war zwar schon immer so, ist aber nach den Erfahrungen der letzten Finanzkrise besonders deutlich festzustellen. In solchen Situationen lohnt ein Blick auf die langfristige Entwicklung und die aktuellen Rahmenbedingungen.

Gastbeitrag von Juan Nevado, M&G Investments

Aktien Anleihen

Wenn Aktien also Anleihen in der Vergangenheit übertrumpften, dann verlangen sie aber zugleich dem Anleger auch stärkere Nerven ab.

30 Jahre Aktien gegen Anleihen

Was wäre aus heutiger Sicht vor 30 Jahren die richtige Entscheidung gewesen: Aktien oder Anleihen? Natürlich kann man solch eine Frage nicht gut pauschal beantworten. Dafür spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Aber grundlegende Vergleiche zu Renditen und Risiken kann man durchaus ziehen.

Beschränken wir uns auf zwei wichtige europäische Märkte, nämlich Deutschland und Großbritannien (jeweils 10-jährige Anleihen), und betrachten die Entwicklung der letzten 30 Jahre, genauer seit der zweiten Hälfte der 80er Jahre.

Dabei verwundert nicht, dass Anleihen nach dem starken Rückenwind, von dem sie in den letzten drei Jahrzehnten profitieren konnten, insgesamt gut abschneiden: So ließ sich in Deutschland in der Zeit von 1987 bis 2014 mit Anleihen eine jährliche Rendite von 5,18 Prozent erzielen, in Großbritannien immerhin noch von 4,66 Prozent.

Aktien: Anleger brauchen stärkere Nerven

Doch auch Aktien konnten die letzten Jahrzehnte für sich nutzen. Gemessen an Anleihen schneiden Aktien in der Wertentwicklung in Großbritannien sogar etwas besser ab, nämlich mit einer jährlichen Wertsteigerung von 5,23 Prozent. In Deutschland fällt der Vorsprung noch deutlicher aus – hier waren Aktien mit 5,50 Prozent jährliche Wertsteigerung besonders erfolgreich.

Wenn Aktien also Anleihen in der Vergangenheit übertrumpften, dann verlangen sie aber zugleich dem Anleger auch stärkere Nerven ab, denn in beiden Ländern ging diese Performance mit einer deutlich höheren Volatilität einher. So kommt es für eine in die Zukunft gerichtete Entscheidung auf das Verhältnis von drei Faktoren an: Performance, Volatilität und Risiko.

Seite zwei: Zukünftige Performance

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