Neue Lebenszyklusfonds von Fidelity

Fidelity Worldwide Investment, Kronstieg im Taunus, bringt mit dem Fidelity Target Fund 2045 (LU1025014462) und dem Fidelity Target Fund 2050 (LU1025014892) zwei neue Lebenszyklusfonds auf den deutschen Markt.

Klaus Mössle, Fidelity Worldwide Investment

Damit ergänzt die Fondsgesellschaft ihre sechs laufenden Lebenszyklusfonds, die jeweils auf ein Zieldatum zwischen 2015 und 2040 hin gemanagt werden.

Fidelity betont, dass die Target Funds bereits 2003 in Deutschland eingeführt wurden und seit 2008  in einer institutionellen Anteilklasse in der betrieblichen Altersvorsorge zum Einsatz kommen.

Nomineller Werterhalt aller eingezahlten Beiträge

„Eine wachsende Zahl deutscher Firmen garantiert ihren Mitarbeitern in der bAV den Kapitalerhalt der im Lauf des Arbeitslebens eingezahlten Arbeitgeber- und Mitarbeiterbeiträge und zahlt zusätzlich die volle Rendite des ausgewählten Anlagemodells an die Planteilnehmer aus. Die Fidelity Target Funds sind genau auf diese Kundenziele zugeschnitten“, sagt Klaus Mössle, Leiter des institutionellen Geschäfts bei Fidelity in Deutschland.

Primäres Ziel der Fonds sei der nominelle Werterhalt aller eingezahlten Beiträge bei Erreichen des Zieldatums, also bei Rentenbeginn.

Mössle weiter: „Das verbleibende Risikobudget setzt das Fondsmanagement für die Erwirtschaftung einer attraktiven Rendite ein. Auf diese Weise werden sowohl die Interessen der Mitarbeiter an einer möglichst hohen realen Verzinsung der monatlich oder jährlich eingezahlten Beiträge nach Inflation und Kosten, als auch die der Arbeitgeber an einer Minimierung des Nachschussrisikos optimal berücksichtigt.“

Allokation des Lebenszyklusmodells

Die Allokation des Lebenszyklusmodells orientiert sich am Lebensalter des Anlegers oder Begünstigten, aus dem sich die Anlagedauer bis zum Rentenbeginn nach dem betrieblichen Pensionsplan ableitet. Je weiter der gewünschte Renteneintritt in der Zukunft liegt, desto länger investiert der Fonds in lukrative Investments, beispielsweise Aktien.

„Etwa 20 Jahre vor dem Zielzeitpunkt beginnt der Fondsmanager sukzessive mit der Beimischung stabilerer Anlagen. Zuerst erhöht er den Anteil von Anleihen, ganz zum Ende der Laufzeit werden Geldmarktpositionen aufgebaut, um so die zuvor erzielten Erträge zu sichern. Während des dynamischen Umschichtungsprozesses, der weitgehend ohne Derivate auskommt, hat der Fondsmanager stets den Markt im Blick und kann anders als bei statischen Modellen flexibel auf dessen Entwicklung reagieren. Auf diese Weise wird für jeden Mitarbeiter ein optimales Risiko-Rendite-Verhältnis bis zum gewünschten Renteneintritt erreicht“, glaubt Mössle.

Die Managementgebühr liegt für die Anteilsklasse A zunächst bei 1,50 Prozent pro Jahr und reduziert sich gegen Ende der Laufzeit sukzessive bis auf 0,85 Prozent pro Jahr. (mr)

Foto: Fidelity

 

 

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