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22. April 2014, 09:33
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Ebase: Fondsberater meiden Schwellenlandfonds

Fondsberater üben sich aktuell in Zurückhaltung, wie die Handelsstatistik der B2B-Direktbank Ebase zeigt. Russlandfonds allerdings sind heiß begehrt.

Fondsberater

Der Index der Käufe und Verkäufe im Ebase-Fondshandel fiel im März auf 85,9 Punkte, im Januar waren es noch bei 111,0 Punkte. Ein Indexwert unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität im Vergleich zum mittleren Jahreswert von 2013 an.

Schwacher Handel nach gutem Jahresstart

“Nach der Jahresendrallye haben viele Fondsberater die Depots ihrer Kunden Anfang 2014 neu aufgestellt. Angesichts schwelender globaler Unsicherheiten wie der Krimkrise, einer möglichen Zinswende und der anhaltenden Schwäche auf den Emerging Markets schalteten die Fondsberater im Februar und März aber einen Gang zurück“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Ebase-Geschäftsführung.

Die kritische Entwicklung in Russland und der Ukraine hat sich im im ersten Quartal auf die Nachfrage nach Fonds mit russichem Anlageuniversum ausgewirkt. Das Verhältnis der Käufe zu den Verkäufen lag bei 2,81, es wurden also nahezu dreimal so viele Produkte dieser Couleur gekauft wie verkauft.

Berater halten Krise für wenig gefährlich

Geier erläutert: “Offenbar rechnen die Fondsexperten nicht mit einer Eskalation der Krise. Sie haben günstige Preise dazu genutzt, um einzusteigen.“

Bei Fonds hingegen, die in Osteuropa investieren, war mit einem Kaufquotienten von 0,4 ein massiver Rückzug zu verzeichnen. Ähnlich unbeliebt waren Asienfonds (0,32), aber auch Offerten, die sich in anderen Emerging Markets engagieren, wurden mehrheitlich abgestoßen (0,43).

Für Geier keine Überraschung: „Die Fondsberater haben schon 2013 damit begonnen, Fonds zu veräußern, die in Schwellenländern investieren. Diese Entwicklung hat sich im ersten Quartal 2014 deutlich verschärft.“ (mr)

Foto: Shutterstock

 

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