10. Februar 2014, 09:00
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“US-Notenbank fuhr die extremste Liquiditätspolitik aller Zeiten”

Wie hat sich die US-Konjunktur entwickelt?

Sie war immerhin besser als in Europa. Aber trotzdem ist es der schwächste Konjunkturaufschwung seit den dreißiger Jahren. Selbst der Aufschwung nach 1932 war stärker als der jetzige Aufschwung, das heißt jede Konjunkturerholung der Vergangenheit seit den dreißiger Jahren war stärker als heute.

Zum Vergleich: das amerikanische Bruttoinlandsprodukt war 1932 auf 50 Milliarden US-Dollar gesunken. Jetzt ist das jährlich neu gedruckte Geld allein das Zwanzigfache vom Bruttosozialprodukt von 1932. Es ist schon eine wirklich gigantische Summe, die die Notenbank dort pro Jahr in die Hand nimmt. Und dennoch haben die USA den schwächsten Aufschwung der Geschichte. Das sagt schon einiges.

Und zwar?

Der Konjunkturaufschwung steht auf sehr wackeligen Beinen und es wurde eine Riesenschubkraft von der Notenbank benötigt, um überhaupt auf ein solches Niveau zu kommen. Und wenn die Notenbank 2014 zu viel mit dem Tapering (Rückführung der neuen Liquidität) beginnt und dieser Schub wegfällt, dann könnte ich mir vorstellen, dass die Konjunktur 2015 wieder schlechter aussieht.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der aktuellen Cash.-Ausgabe 02/2014.

Interview: Frank O. Milewski

Foto: DJE Kapital

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