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3. Februar 2014, 13:47
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Neuer Schwellenland-Fonds mit geringer Volatilität als Ziel

Die Investmentgesellschaft Amundi hat einen Minimum-Varianz-Fonds mit Fokus auf Emerging Markets aufgelegt. Der Amundi Funds Equity Emerging Minimum Variance verfolgt das Ziel, die Wertentwicklung des MSCI World Emerging Markets NR Close Index über einen Zeithorizont von fünf Jahren bei einer im Vergleich zum Index geringeren Volatilität zu übertreffen.

DECHELETTE MelchiorAmundi in Neuer Schwellenland-Fonds mit geringer Volatilität als Ziel

Melchior Dechelette, Amundi, will mit dem neuen Fonds Investoren in den Emerging Markets gegen Aktienrisiken immun machen.

Der Fonds, der mindestens zwei Drittel seines Anlagevermögens in Aktien und Aktienprodukte aus europäischen, asiatischen, amerikanischen und afrikanischen Schwellenländern investiert, richtet sich an Anleger, die in erster Linie das absolute und nicht nur das relative Anlagerisiko begrenzen möchten.

Während Schwellenländer längerfristig weiterhin attraktive Renditechancen bieten, sind Anleger in diesen Märkten kurzfristig höhere Schwankungsbreiten ausgesetzt. Ein wirksames Risikomanagement ist daher zentral. Minimum-Varianz-Strategien setzen genau hier an, indem sie das Risikomanagement zur primären Stellschraube des Anlageprozesses machen.

Risiko und Fundamentaldaten im Fokus

“Um Investoren gegenüber Aktienrisiken immuner zu machen, konzentrieren wir uns bei der Zusammenstellung des Portfolios auf das Risiko und Fundamentaldaten wie zum Beispiel Kennzahlen zur Bilanz und Profitabilität der infrage kommenden Aktien”, erläutert Melchior Dechelette, Fondsmanager des Amundi Funds Equity Emerging Minimum Variance. „Ziel des Fonds ist also, Aktienchancen in Schwellenländern bei einer niedrigeren Volatilität zu nutzen“.

Dazu konzentriert sich das Fondsmanagement auf folgende drei Kernelemente des Anlageprozesses: Selektion von Qualitätsaktien: Das Investment-Team führt zunächst eine Multifaktor-Fundamentalanalyse auf Basis von Bilanz- und Erfolgsrechnungszahlen durch, mit der Unternehmen mit besseren Fundamentaldaten ausgewählt werden.

Quantitative Optimierung: Durch eine quantitative Optimierung werden die Titel des vorab gefilterten Anlageuniversums weiter zu einem Portfolio mit geringer Volatilität verdichtet. Dabei werden gleichzeitig Titel-, Branchen- und Länderlimits sowie die eingegangenen Risikofaktoren gemanagt.

Interesse an asymetrischen Risiken wächst

Aktives Risikomanagement: Schließlich steuert das Fondsmanagement asymmetrischen Risikokonzentrationen entgegen. “Wir beobachten sowohl bei institutionellen als auch vermehrt bei Private-Banking- und Retail-Kunden ein steigendes Interesse nach asymmetrische Anlagestrategien”, ergänzt Hubert Dänner, Leiter von Amundi Deutschland.

“Dies gilt speziell für die traditionell volatileren Emerging Markets, bei denen Anleger mögliche Kursrückschläge abfedern möchten. Insofern ist die Ausweitung unseres Minimum-Varianz-Angebots auf Emerging Markets ein wichtiger Schritt, mit dem wir unseren Kunden passgenaue Lösungen mit einem interessanten Risiko-Rendite-Profil anbieten können.“ (fm)

Foto: Amundi

 

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