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4. August 2014, 09:02
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Online-ETF-Portfolios: Konkurrenz für Banken

Mit intelligent gemachten ETF-Lösungen machen Finanzdienstleister im Internet den Banken immer mehr Konkurrenz. Aber auch der freie Vertrieb kann davon profitieren, um neue Kundengruppen zu erschließen.

Online ETF-Depot

Das Managed Depot ist ein ideales Tool für den freien Vertrieb, um bequem neue Kundengruppen zu erschließen.

Quirion, easyfolio und Managed Depot – so heißen die neuen Online-Angebote, die allesamt in den vergangenen Monaten in Deutschland an den Start gegangen sind und damit einen – zumindest hierzulande – neuen Trend im Finanzbereich einläuten: Einfache Komplettlösungen für Portfolios auf ETF-Basis, mit niedrigen Gebühren und integriertem Rebalancing.

Vermögensverwaltung für jedermann

Einige Produkte, wie das Managed Depot von FinanceScout24, beinhalten eine professionelle Vermögensverwaltung, die für jedermann erschwinglich ist. Die Zielgruppe sind weniger die älteren Babyboomer, die derzeit in Rente gehen, sondern vor allem jüngere, internetaffine Kunden, die  von der traditionellen Bankberatung nichts oder nichts mehr halten und nach intelligenten Alternativen suchen.

Laut einer Studie der Uni Bochum und des Deutschen Aktieninstituts vom Frühjahr 2014 lassen sich nur noch 27 Prozent der Deutschen in Anlagefragen von Ihrer Bank beraten. Vor der Lehman-Pleite betrug dieser Anteil noch 39 Prozent.

Erste Orientierung durch den Computer

Bei den neuen Online-Angeboten übernimmt die erste Orientierung quasi der Computer. Interessenten müssen einige Fragen zu ihrem Anlageverhalten beziehungsweise ihren Renditezielen und ihrer Risikoneigung beantworten, auf deren Basis dann entsprechende ETF-Portfolios vorgeschlagen werden.

Seite zwei: Vermögensverwaltung für 7,50 Euro im Jahr

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