Anzeige
Anzeige
10. Dezember 2015, 10:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

ETF oder aktive Fonds: Was Berater empfehlen

Im Schnitt würden Berater ihren Kunden empfehlen, etwa je zur Hälfte aktiv gemanagte Fonds und ETF zu nutzen. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Die Empfehlung des Beraters hängt demnach nicht zuletzt davon ab, wie dieser vergütet wird.

Studie: Warum Berater ETF oder aktive Fonds empfehlen

Während über die Hälfte der Provisionsberater keine ETF empfehlen würden, setzt der Großteil der Honorarberater auf die Anlageform.

Der Zusammenhang zwischen Beratervergütung und bevorzugter Anlageform zeigt sich der Studie zufolge bereits daran, wie das Beratungsgespräch geführt wird: Während drei Viertel der Honorarberater demnach aktiv das Thema ETF ansprechen, tut das nur etwa die Hälfte der Provisionsberater (57 Prozent).

Für die Studie “Finanzberatung 2015 – ETF oder aktive Fonds?” hat die Zeitschrift “portfolio international” in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung MC4MS 350 Finanzberater (überwiegend aus Deutschland) zu Rolle und Einsatz von Exchange Traded Funds (ETF) befragt. Eine solche Befragung wurde bereits 2008 durchgeführt.

Mehrheit der Berater bevorzugt aktiv gemanagte Fonds

“Wir haben dabei im Detail die Bereiche Wissen und Einstellung, Produktsicht, Kundensicht, Vertriebssicht sowie Markt- und Wettbewerbssicht betrachtet”, erläutert Marc Ahlers, Inhaber von MC4MS.

Die Mehrheit der Berater, die in Banken, Sparkassen oder bei freien Vertrieben tätig sind, glauben demnach, dass ETF geeignete Instrumente für Privatanleger sind. Im gesamten deutschen Beratermarkt bevorzuge die Mehrheit allerdings aktiv gemanagte Fonds.

70 Prozent aller Beratertypen geben jedoch an, dass ETF zumindest “geeignet” für Privatkunden seien. Lediglich ein knappes Fünftel meint, dass ETF aber auch automatisch im Renditevorteil sind. Zwei Drittel vertreten indes die Ansicht, dass man immer genauer auf Anlagesegment und den Zeithorizont des Anlegers schauen müsse.

Seite zwei: Empfehlung ist vom Geschäftsmodel abhängig

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...