Anzeige
24. Juni 2015, 11:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ifo Institut: Geschäftsaussichten eingetrübt

Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Juni auf 107,4 Punkte gesunken, von 108,5 im Vormonat. Das teilte das Münchener Ifo Institut mit.

Ifo

Hans-Werner Sinn, Ifo Institut

 

Der Indikator der Geschäftslage ging zurück nach drei Anstiegen in Folge. Die Erwartungen trübten sich zum dritten Mal ein und waren mehrheitlich nur noch leicht optimistisch: “Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft sind gedämpft”, sagt Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Index sinkt auf breiter Front

Auch im verarbeitenden Gewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima merklich. Nach dem Jahreshöchststand im Vormonat gab die sehr gute Lageeinschätzung etwas nach. Mit Blick auf die kommenden Monate trübten sich die Geschäftserwartungen ein. Die Produktion soll weiter ausgeweitet werden, jedoch weniger stark als zuletzt.

Im Großhandel ist der Index ebenfalls gesunken. Dies war auf deutlich weniger optimistische Geschäftserwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde von den Großhändlern hingegen besser beurteilt. Im Einzelhandel gab der Klimaindikator nach. Die Einzelhändler waren sowohl mit ihrer aktuellen Lage als auch mit den Aussichten etwas weniger zufrieden als im Vormonat.

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima allerdings das dritte Mal in Folge verbessert. Während die Einschätzungen zur aktuellen Lage etwas nachgaben, hellten sich die Erwartungen merklich auf. (mr)

Foto: Shutterstock

 

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Spahn kündigt weitere Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge an

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine weitere Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung angekündigt. “Ich kann ihnen jetzt schon sagen: Wir werden in den nächsten Jahren die Beiträge nochmals erhöhen müssen”, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung “Maischberger”.

mehr ...

Immobilien

Zech Group steigt bei Holz-Hybridbau-Spezialist Cree ein

Die Zech Group GmbH aus Bremen, Deutschland, ist seit 19. April 2018 neben Eigentümer Rhomberg Ventures zweiter Partner in der Cree GmbH aus Dornbirn in Vorarlberg, Österreich. Mit weiteren Partnern wird verhandelt, um die Basis der lernenden Bauplattform zu erweitern.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank nimmt weniger Geld ein mit DWS-Börsengang

Der Börsengang der Vermögensverwaltungstochter DWS hat der Deutschen Bank weniger Geld eingebracht als erhofft. Um den schwächelnden Kurs in den ersten Wochen nach dem Handelsstart zu stabilisieren, sind rund 3,5 Millionen Aktien zurückgekauft worden, wie die damit beauftragte Schweizer Großbank Credit Suisse am Montag mitteilte.

mehr ...

Berater

Südwestbank streicht 140 Stellen

Die Südwestbank streicht einem Zeitungsbericht zufolge bis Ende 2019 etwa 140 Stellen. “Aufgrund der Notwendigkeit effizienterer Prozesse wird sich die Anzahl unserer Mitarbeiter reduzieren”, zitierte die “Schwäbische Zeitung” aus einer gemeinsamen Stellungnahme von Südwestbank-Chef Wolfgang Kuhn und dem österreichischen Mutterkonzern Bawag. 

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin fährt Handelsplattform für Optionen in die Parade

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Interactive Services Worldwide Ltd. den unerlaubten Betrieb von Einlagengeschäften untersagt und die unverzügliche Abwicklung der Geschäfte verfügt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...