Neuer Fonds fokussiert auf Übernahmeziele

Die Knoesel & Ronge Vermögensverwaltung (K&R) bringt einen Fonds an den Markt, der einen besonderen Anlagefokus auf Europa legt.

Das Fondsmanagement-Team des neuen K&R Fonds(v.l.): Jochen Knoesel, Reiner Pfeifferling, Dr. Ulrich Ronge

Der KR Fonds Übernahmeziele Europa (LU1299898665) ist eine europäische Variante der bereits etablierten Übernahmestrategie von Knoesel & Ronge. Mit der Erweiterung des Investmentansatzes reagiert das Würzburger Unternehmen auf die steigende Anzahl grenzüberschreitender Übernahmen im Euroraum. Seit Jahren sehen sich K & R mit der Frage konfrontiert, ob die bisher auf Deutschland fokussierte Strategie auch europaweit investierbar sei. Wiederholt wurde von Investorenseite der Wunsch geäußert, mit einem früheren Einstieg in potenzielle Übernahmeziele an den beim ersten Übernahmeangebot üblichen Renditesprüngen teilzuhaben. Beides lässt sich nach Überzeugung der Manager nur in einem modifizierten, professionellen Gesamtkonzept sinnvoll erreichen.

Verstärkung im Fondsmanagement

Seit Juni verstärkt mit Reiner Pfeifferling ein erfahrener und mehrfach ausgezeichneter Portfoliomanager für europäische Nebenwerte das Team. Das Anlageuniversum des neuen Teilfonds erstreckt sich auf Europa inklusive Deutschland. Dabei werden sowohl Kandidaten mit bereits laufender Übernahme berücksichtigt als auch potenzielle Ziele, für die bisher noch kein Angebot vorgelegt wurde.

Abgeschlossene Übernahmen spielen untergeordnete Rolle

Anders als in dem bereits am Markt etablierten KR Fonds Deutsche Aktien Spezial sollen im neuen Teilfonds sogenannte „Endspiele“ mit weitgehend abgeschlossener Übernahme eine untergeordnete Rolle spielen. Seit Ende Juli wurde das neue Konzept mit gesellschaftseigenen Mitteln in einem realen Depot erfolgreich getestet. Auch an dem neuen Fonds wollen sich die geschäftsführenden Geschäftsführer signifikant mit eigenem Vermögen beteiligen. Während der Erstzeichnungsphase vom 10. bis 22. Dezember können die Anteile ohne Ausgabeaufschlag über die Banken und Fondsplattformen erworben werden. (fm)

Foto: K&R

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