Anzeige
Anzeige
19. April 2016, 09:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Defensiv und moderat Gewinne an der Börse realisieren

Die aktuelle Niedrigzinspolitik der EZB stellt viele Anleger vor Herausforderungen. Dennach gibt es Möglichkeiten um aus der Zinsfalle zu entkommen. Nick Peters, Fondsmanager bei Fidelity stellt diese im Interview vor.

Nick-Peters-Kopie in Defensiv und moderat Gewinne an der Börse realisieren

Nick Peters kennt attraktive Wege um aus der Niedrigzinsfalle zu entkommen.

Sehr geehrter Herr Peters, der Bereich Multi Asset ist derzeit bei Investoren sehr gefragt. Was zeichnet ihre Fonds gegenüber der Konkurrenz aus?

Peters: Das Besondere der beiden Fidelity Fonds Vermögensverwaltung moderat und defensiv sind ihre sogenannten Total Return Strategien. Wir investieren in Alternative Anlagen und marktneutrale Strategien, die zusätzliche Renditequellen erschließen. Letztere auch unabhängig von der generellen Richtung der Märkte, also auch in insgesamt fallenden Märkten. Für die marktneutralen Strategien greife ich auf unser globales Analystennetzwerk zurück. Die Allokationsempfehlungen des Teams basieren auf der fundierten Analyse fundamentaler Faktoren.

Zudem muss ich mich mit den beiden Fonds nicht an einer Benchmark orientieren und bin daher nicht verpflichtet, in bestimmte Anlageklassen zu investieren, wenn ich in ihnen keine attraktiven Investitionsmöglichkeiten sehe. So kann ich auch völlig flexibel auf aktuelle Marktentwicklungen reagieren. Ich nutze die Marktvolatilität zu Gunsten unserer Anleger indem ich unsere Allokation aufstocke, wenn ich ungerechtfertigte Unterbewertungen in Marktschwächen sehe. Momentan halte ich zum Beispiel Positionen Schwellenländeranleihen in Lokalwährungen und US Hochzinsanleihen. Diese Anlageklassen haben zwar unter der Volatilität der Kapitalmärkte gelitten, weisen nun aber attraktive Bewertungen auf und sind interessante Investitionsmöglichkeiten.

Welche Renditeziele haben beide Fonds und welches Risiko möchten Sie bei Ihren Investments eingehen?

Peters: Über einen gesamten Marktzyklus von rund fünf bis sieben Jahren hinweg strebt der Fonds Fidelity Vermögensverwaltung moderat eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 6,5 Prozent über dem Geldmarkt an, der Fonds Fidelity Vermögensverwaltung defensiv eine Rendite von rund drei Prozent.

Bezüglich des Risikos strebe ich für den Fonds Fidelity Vermögensverwaltung defensiv eine Volatilität von drei bis fünf Prozent an, für die Fidelity Vermögensverwaltung moderat eine Volatilität von sechs bis acht Prozent. Daraus sollte sich normalerweise ein maximaler Verlust nach Höchststand (Maximum Drawdown) von vier Prozent für die defensive Variante und von sieben Prozent für die moderate Variante des Fonds ergeben.

Welche Gewichtung haben Aktien bei ihren Fonds und wie investieren Sie in diese Wertpapiere?

Peters: Ich investiere hauptsächlich durch aktive Fondsmanager in Aktien, da ich der Meinung bin, dass aktives Management einen echten Mehrwert leisten kann. Dabei nutze ich überwiegend die Strategien unserer Aktienfondsmanager von Fidelity. Allerdings greife ich auch auf passive Instrumente zurück, beispielsweise, wenn ich in einer bestimmten Anlageklasse keinen überzeugenden aktiven Manager finde.

Zurzeit gewichte ich Aktien in entwickelten Märkten über und Schwellenländeraktien unter. Regional favorisiere ich Kontinentaleuropa und Japan. Beide Regionen profitieren von starken monetären Maßnahmen, erhöhter Liquidität und einem Aufschwung im Wirtschaftswachstum.

Seite zwei: Rentenpapiere in den USA und in der Eurozone

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Reform der Betriebsrente – VV-Fonds – Crowdinvesting – Maklerpools

Ab dem 23. November im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Franke und Bornberg kürt die besten Kfz-Policen

Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat erneut die Versicherungsbedingungen von Kfz-Tarifen unter die Lupe genommen. Untersucht wurden 335 Tarife oder Tarifvarianten von 73 Versicherern. Das Fazit fällt positiv aus: Die Leistungsdichte nimmt demnach weiter zu.

mehr ...

Immobilien

Immowelt: Schufa-Auskunft für Mieter

Deutsche Vermieter verlangen von ihren Mietinteressenten häufig eine Bonitätsauskunft vor Vertragsabschluss. Durch die erweiterte Zusammenarbeit von Immowelt und der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) wird dies nun unkomplizierter.

mehr ...

Investmentfonds

Die besten ETF-Anbieter

Die Börse Stuttgart hat die ETP-Awards 2017 an die besten Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs) verliehen, ebenso wurde der ETF des Jahres nominiert. Zu ETPs zählen auch Exchange Traded Funds (ETFs), die weiterhin die beliebtesten ETPs sind.

mehr ...

Berater

Ohne Vertriebsintelligenz geht es nicht

Der digitale Wandel verändert nahezu alle Bereiche des Vertriebs. Die Anforderungen an Vertriebsteams verringern sich durch die Digitalisierung jedoch nicht. Damit Vertriebsmitarbeiter aber optimal auf digital geprägte Kunden in einer hybriden Welt vorbereitet sind, ist professionelle Vertriebsführung wichtiger denn je.

mehr ...

Sachwertanlagen

Chef-Wechsel bei ILG Holding

Nach mehr als 35-jähriger Tätigkeit für die ILG-Gruppe hat der langjährige Geschäftsführer und Gesellschafter der ILG Holding GmbH, Uwe Hauch, zum 30. September 2017 alle Geschäftsführungsmandate niedergelegt. Der Nachfolger kommt aus der Gründer-Familie.

mehr ...

Recht

Immobilienerbe: Weniger Erbschaftssteuer wegen Schäden?

Unter welchen Bedingungen können auftretende Mängel und Schäden an einem geerbten Gebäude die Erbschaftssteuer mindern? Diese Frage hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einer aktuellen Entscheidung beantwortet.

mehr ...