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18. April 2016, 08:16
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Dirk-Müller-Fonds: Mr. Dax schlägt Dax

Vor rund einem Jahr legte Börsenexperte “Mr. Dax” Dirk Müller selber einen Aktienfonds, den “Dirk Müller Premium Aktien Fonds”, auf. Wie das Online-Nachrichtenmagazin “Die Welt” jüngst berichtete, performt der Fonds besser als der Dax und schlägt sich bisher gut.

Dirk-Müller-Fonds

Börsenexperte Dirk Müller: “Nach unten hin abgesichert.”

Der Aktienfonds wurde speziell aus Anlegersicht konzipiert und folgt den Grundprinzipien der Investmentgurus Warren Buffett und Benjamin Graham, in wirtschaftlich starke Unternehmen mit hervorragender Wettbewerbsposition, überwiegend in Nordamerika und Europa, zu investieren.

Dax verlor 14,6 Prozent

Seit der Auflegung vor exakt einem Jahr hat der Fonds 6,3 Prozent an Wert verloren, allerdings performe er damit immer noch besser als Indexfonds oder -zertifikate, mit denen Sparer im Betrachtungszeitraum höhere Verluste eingefahren hätten.

So verlor der DAX im gleichen Zeitraum 14,6 Prozent, womit sich der Aktienfonds von Dirk Müller gut behauptet und die Benchmark deutlich geschlagen hat. Insgesamt ist es für Fondsmanager in einem Umfeld von derart rückläufigen Kursen sehr schwer, eine positive Performance zu erzielen.

Dirk Müller zeigt sich mit der Strategie seines Fonds zufrieden. Er kaufe nur Unternehmen zu vernünftigen Preisen mit sauberen Bilanzen, einer geringen Verschuldung und einer guten Zukunftsperspektive.

“Nach unten abgesichert”

“Ich sichere das gesamte Depot gegen Kursrückschläge ab. Damit fahren wir bisher ausgesprochen gut und ich werde diese Strategie genauso weiter fortsetzen. Ich bin nach unten abgesichert und trotzdem gut dabei, wenn es nach oben geht und die Kurse steigen, da die Absicherung nur einen überschaubaren Kostenteil ausmacht”, so Müller.

Zudem habe er nach Jahrzehnten auf dem Börsenparkett Demut gelernt. “Ich kann nicht sagen, ob der Dax am Jahresende bei 6.000 oder 8.000 Punkten oder wo auch immer steht, aber ich kann mein Portfolio so absichern, dass ich nicht so viel verliere, wenn es nach unten geht”. Das scheint bisher funktioniert zu haben. (nl/tr)

Foto: Dirk Müller

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