3. Mai 2016, 09:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Liebe Politiker, entschärft die Zeitbombe der Altersvorsorge!

Die Große Koalition muss in der Altersvorsorge heiße Eisen anpacken – denn nicht jeder in Deutschland ist Politiker und kann sagen: Im Gegensatz zur gesetzlichen Rente ist meine Pension sicher!

Die Halver-Kolumne

Renditewende-halver in Liebe Politiker, entschärft die Zeitbombe der Altersvorsorge!

“Der Staat sollte konkrete Vermögensbildungsfonds auf Aktien anbieten, um den individuellen Anlageaufwand zu reduzieren.”

Es ist zunächst wichtig, dass auch Politiker in die gesetzliche Rente einzahlen. Für mich ist es absurd, dass Politiker über die gesetzliche Rente bestimmen, von ihr persönlich aber nicht betroffen sind.

Alte Zöpfe in der Altersvorsorge abschneiden

Vor allem aber muss die Regierung die alten Zöpfe in der bisherigen Altersvorsorge abschneiden. Ihre Nibelungentreue zu Zinsanlagen muss gestutzt werden wie das Fell des Pudels im Hundesalon. Es geht schließlich um die Begrenzung von Wohlstandsverlusten im Alter.

In die Altersvorsorge gehört mehr Sachkapital. Die eigengenutzte Immobilie ist sicher wichtig. Aber auch Aktien gehören unbedingt dazu. Natürlich sind Aktien mit Risiken behaftet: Aktienschwankungen und auch stärkere Konsolidierungen hat es immer gegeben und wird es auch zukünftig geben.

Schaut man sich jedoch die großen Aktieneinbrüche der Vergangenheit im Zeitablauf an – Neuer Markt, Immobilien- und Euro-Krise – ist festzustellen, dass erstens die Kursverluste immer wieder nicht nur aufgeholt, sondern überkompensiert und zweitens die Dauer und Intensität von Kurseinbrüchen immer kleiner wurden.

Nachhaltige Aktiensparpläne

Und genau dieses Kursverhalten macht regelmäßige und nachhaltige Aktiensparpläne auch im Sinne einer staatlich geförderten, freiwilligen Altersvorsorge so sinnvoll.

Wie beim Energie-Tonikum “Doppelherz” geht es um die Kraft der zwei Herzen. Erstens erhält man bei sinkenden Kursen für seinen gleichbleibenden Sparanteil mehr Aktienanteile, die zweitens bei Börsenerholung die Kurse anheben wie die Flut ein Schiff.

Seite zwei: Auf Aktien mit hohen Dividenden gesetzt

Weiter lesen: 1 2 3 4

1 Kommentar

  1. Ich unterstreiche jeden Satz! Bisher hat die Regierung jeden Versuch der Bürger, für ihr Alter vorzusorgen, mit einer überraschenden Volte steuerlich bestraft. In vielen europäischen Ländern gilt, dass langfristige Vorsorgekonten nicht besteuert werden. Dann hört auch bei uns die steuerlich absurde Vorzugstellung des Versicherungsmantels auf. Für Geringverdiener sollte es Zuschüsse geben. Und warum auf die betriebliche Altersvorsorge im Alter Krankenkassenbeiträge bezahlt werden müssen, ist nicht nachvollziehbar – wann war ein Sparbuch schon mal beim Arzt?

    Kommentar von Dr. Ursula Renner — 4. Mai 2016 @ 11:57

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzinsen: Mehr als 300 Banken und Sparkassen erheben Strafzinsen auf Einlagen

Die Negativzins-Welle, die im Moment auf Sparer zurollt, hat in den vergangenen Wochen deutlich an Dynamik gewonnen. Allein im Oktober haben bislang mehr als 20 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt für private Einlagen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto eingeführt. Seit Jahresanfang sind rund 150 Geldhäuser diesem Schritt gefolgt.

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...