Anzeige
9. November 2016, 08:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Rennen ums Weiße Haus entschieden – Börsen kollabieren

Die US-Präsidentschaftswahlen 2016 sind entschieden. Donald Trump wird als 45. Präsident in das Weiße Haus einziehen. Börsen gehen auf Talfahrt.

Trump in Rennen ums Weiße Haus entschieden – Börsen kollabieren

Donald Trump ist der 45. Präsident der USA.

Der Sieg des als unberechenbar geltenden Republikaners Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl hat die Anleger am Mittwoch auf dem falschen Fuß erwischt. Der X-Dax als Indikator für den Dax signalisierte rund eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsauftakt einen herben Verlust von 4,11 Prozent auf 10 051 Punkte. Für den EuroStoxx 50 zeichnet sich ein prozentuales Minus in etwa derselben Höhe ab.

Finanzmärkte zu unbesorgt

Die Finanzmärkte seien letztlich zu unbesorgt gewesen und hätten die Risiken unterschätzt, hieß es von allen Seiten am Markt. Händler und Marktbeobachter fühlen sich allesamt an den Brexit im im Juni dieses Jahres erinnert, als sich die Briten überraschend für einen Ausstieg aus der EU entschieden. “Die Unsicherheit wird nun weiter anhalten bis klar wird, wohin die Reise wirtschaftlich und politisch geht”, kommentierte Händler Ludwig Donnert von Orca Capital. Zuletzt hatten die Anleger sich noch verhalten optimistisch gezeigt, dass die Demokratin Hillary Clinton das Rennen machen wird.

Goldpreis schnellt nach oben

Der Sieg von Trump schüttelt die Finanzmärkte weltweit momentan durcheinander. Der mexikanische Peso stürzte auf ein Rekordtief ab und der US-Dollar ging zum Euro auf Talfahrt, was die Gemeinschaftswährung auf den höchsten Stand seit Anfang September nach oben trieb. Der Goldpreis schnellte zugleich hoch und auch die Nachfrage nach sogenannten Fluchtwährungen wie dem japanischen Yen und dem Schweizer Franken stieg sprunghaft.

Zuvor war bereits der Nikkei-Index für 225 führende Werte um fast 1000 Punkte in den Keller gestürzt. Zum Handelsende notierte der Index einen Abschlag von 919,84 Punkten oder 5,36 Prozent beim Stand von 16 251 54 Punkten. (dpa-AFX)

Fotos: Shutterstock, Evan El-Amin

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Studie: Mehrgenerationenhäuser immer beliebter

Früher oder später muss sich jeder mit der Frage auseinandersetzen, wie er oder sie im Ruhestand wohnen möchte. Wie aus einer aktuellen Umfrage der BHW Bausparkasse hervorgeht, bewegt sich der Trend dabei weg von den traditionellen Wohnformen.

mehr ...

Investmentfonds

Ökoworld fordert Ablösung der VW-Führungsspitze

Auch nach der Ablösung von Matthias Müller als VW-Chef erneuert die Ökoworld AG den bereits Anfang Februar geforderten Rücktritt der gesamten VW-Chef-Etage. Denken und Empfinden der Vorstände und Aufsichtsräte der VW AG seien für die Menschen weltweit im 21. Jahrhundert nicht mehr tragbar.

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...