15. November 2017, 05:59
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Bitcoin: Doch kein Betrug?

 in Bitcoin: Doch kein Betrug?

Diese Entwicklung der letzten Tage ist selbst für Bitcoin ungewöhnlich volatil. Eine mögliche Ursache sind die Spaltung der Währung in Bitcoin Cash und Bitcoin Gold sowie das abgesagte Update auf Segwit2x.

Um diese Punkte nachzuvollziehen, muss man das Konzept der Blockchain verstehen. “Blockchain” lässt sich in “Kette von Blöcken” übersetzen. Jeder Block speichert mehrere Transaktionen und ist mit seinem Vor- und Nachfolger in der Kette verbunden.

Bevorstehende Spaltungen steigern die Nachfrage

Eine Spaltung der Blockchain bedeutet, zum einen, dass die meisten Börsen Besitzern von Bitcoin Classic mit dem Entstehen der neuen Währung auch Tokens in Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold zugeteilt haben. Eigentümer von fünf Bitcoins haben so fünf Bitcoin Cash Tokens bekommen.

Damit sollte sichergestellt werden, dass die Verteilung der Token der neuen Währung mit der Verteilung der ursprünglichen Währung übereinstimmt. Die Aussicht auf “kostenlose” Tokens hat die Nachfrage kurz vor den Spaltungen erhöht und somit zu Preissteigerungen geführt.

Die ursprüngliche Blockchain, die alle Transaktionen speichert, besteht weiterhin und bildet den Anfang der sich abspaltenden, neuen Blockchain, vergleichbar mit einer Weggabelung. Zu Unsicherheit führt, dass nicht vorhergesagt werden kann, welche Nutzer zur neuen Währung wechseln und ob die vor der Spaltung gekauften Tokens nicht wieder verkauft werden. Daher steigt auch die Volatilität des Kurses.

Segwit2x hätte Effizienzprobleme gemildert

Segwit2x wurde kurz vor dem Wochenende abgesagt, nachdem sich die Community schon darauf eingestellt hatte. Die Bitcoin-Blockchain hat ein Effizienzproblem: Transaktionen dauern sehr lange und werden immer teurer, was besonders bei schwankenden Preisen problematisch ist. Zudem ist die Währung dadurch nicht alltagstauglich. Segwit2x sollte dieses Problem durch größere Blöcke und einen effizienteren Algorithmus lösen, hat es dadurch aber gleichzeitig bekannter gemacht.

Seite drei: Bitcoins berühmte Kritiker und Befürworter

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