Anzeige
29. August 2017, 07:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die westliche Welt braucht alles, nur keine Uncertain States of America

Die USA sind Weltmacht Nr. 1. Wer aber Weltmacht ist, muss sich auch so aufführen, vor allem weil man Verantwortung für den gesamten Westen trägt, nicht zuletzt für Europa. Diese Aufgabe hat kein US-Präsident jemals in Frage gestellt. Niemand? Doch, Donald Trump tut dies. Die Halver-Kolumne

Halver-Robert-Baader-Bank-BBO4957 in Die westliche Welt braucht alles, nur keine Uncertain States of America

Robert Halver, Baader Bank

Man hört ja immer wieder, dass er in das Präsidentenamt so hinein gestolpert sei. Zwar genoss er im Vorwahlkampf gerne das vollumfängliche mediale Rampenlicht. Aber tatsächlich US-Präsident werden? Bloß nicht! Sein Wahlerfolg habe ihn selbst negativ überrascht. Ist es da verwunderlich, dass er keine verantwortungsvolle Vision für Amerika, geschweige denn für die westliche Welt hat?

Zickig beziehungsweise emotional flexibel

Er glänzt mit ganz anderen “Qualitäten”. Natürlich darf ein US-Präsident seine persönliche Note haben. Ronald Reagan hat diese mit seiner Schauspielkunst immer gerne gezeigt, kannte aber auch seine Grenzen.

Dem gegenüber entgleitet der Amtsinhaber in der Daily Soap “Unser täglich Trump gib uns heute” regelmäßig verbal. Er ist zickig oder diplomatischer ausgedrückt emotional flexibel. Das mag für einen Box-Promoter durchgehen, nicht aber für den Führer der freien Welt.

Polit-Glücksritter wittern Chance

Seine Planlosigkeit könnte man sicherlich mit Leben füllen. Genügend Personal steht dem amerikanischen Regierungsapparat allemal zur Verfügung. Aber wie soll Ruhe in den Washingtoner Polit-Karton kommen, wenn sich das Personenkarussell von Trump schneller dreht als das Düsentriebwerk seiner Air Force One?

Wenn es irgendwo in den USA Inflation gibt, dann im Weißen Haus in puncto “You‘re fired”. Damit sind immer weniger gute Leute bereit, für Trump zu arbeiten. Wer aus der amerikanischen Elite lässt sich schon gerne behandeln wie einen Praktikant bei Walmart am ersten Tag? Auf diesen schwarzen Fleck im Lebenslauf verzichtet man gerne. Alternativ sehen eher Polit-Glücksritter ohne große Erfahrung ihre Chance. Wirklich geheilt wird die Planlosigkeit der Regierung Trump so jedoch nicht.

Seite zwei: Trumps Außenpolitik ist flexibel wie Wechselstrom

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Insurtech Hepster bietet situative Versicherungen für Generation-Smartphone

Die Digitalisierung nimmt Einfluss auf immer mehr Lebensbereiche und Dienstleistungen. Mobile Endgeräte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

EZB gewährt Deutscher Bank bei Postbank-Einlagen mehr Spielraum

Die Deutsche Bank hat bei der Integration ihrer Tochter Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns ein Problem weniger. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) gewährten Deutschlands größtem Geldhaus mehr Spielraum bei der Verwendung von Einlagen und Liquidität.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...