Anzeige
25. Oktober 2017, 16:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Trend für Multi Asset ist ungebrochen”

Im Rahmen des Themenparks “Investment”, der von Cash. und Asset Standard auf der 21. DKM gestaltet wird, fand am ersten Messetag eine Diskussionsrunde zum Thema “Multi Asset” statt. Vier renommierte Investmenthäuser diskutierten mit Cash. über die Perspektiven der Fondskategorie und erteilten einer in der Öffentlichkeit zuletzt nicht selten diskutierten Strategie eine Absage.

DKM-2017-Spielberger-Marquardt-Multi-Asset-DSC08946 in Trend für Multi Asset ist ungebrochen DKM-2017-Multi-Asset-Runde-alleDSC08945 in Trend für Multi Asset ist ungebrochen DKM-2017-Marquardt-Multi-Asset-DSC08941 in Trend für Multi Asset ist ungebrochen DKM-2017-Kenner-Sattler-Marquardt-Multi-Asset-DSC08932 in Trend für Multi Asset ist ungebrochen DKM-2017-kenner-und-sattler-multi-asset-DSC08926 in Trend für Multi Asset ist ungebrochen DKM-2017-Diskussionsrunde-Multi-Asset-DSC08916 in Trend für Multi Asset ist ungebrochen

Zum Thema Multi Asset diskutierten Jörg Spielberger, Head of Sales Insurances & IFA bei Franklin Templeton, Philipp Marquardt, Key Account Manager Versicherungen bei der Prof. Weber GmbH, Marc Sattler, Leiter Vermögensverwaltung bei der BfV Bank für Vermögen, sowie Rainer Kenner, Geschäftsführer Gothaer Invest und Service GmbH.

Portfolios flexibel und dynamisch gestalten

Auf die Frage, ob aufgrund sinkender Ertragschancen bei Aktien und Anleihen die guten Zeiten von Multi Asset bereits wieder vorbei seien, antwortete Jörg Spielberger: “Es wird weiter gehen, der Trend für Multi Asset ist ungebrochen.” Die sich stark verändernden Kapitalmärkte würden jedoch eine Anpassung der Strategien notwendig machen. Insbesondere Buy and Hold ist laut Rainer Kenner keine nachhaltig erfolgreiche Strategie mehr. Die Asset Manager müssten vielmehr sehr flexibel und aktiv die Portfolios gestalten.

Absolute Return ist überflüssig

Dies gilt laut der Teilnehmer auch für die Auswahl der Assetklassen. Für Marc Sattler wird es künftig darum gehen, alternative Ertragsquellen zu finden, die ausreichend liquide sind und möglicht wenig mit den traditionellen Assetklassen korrelieren. Von einer verstärkten Integration von Absolute-Return-Ansätzen, wie vielfach von anderen Marktteilnehmern gefordert, erteilte das gesamte Panel eine klare Absage. Diese seine zu sehr in den gleichen Märkten unterwegs, deren Underperformance sie beheben sollen. Die Einbindung passiver Instrumente wie ETF war für das Panel durchaus eine Option, sofern die Disposition des Anlegers, aber auch die Expertise des Asset Managers dafür in Frage kommen. Alle Teilnehmer stimmten allerdings überein, dass das Markttiming für den Erfolg einer solchen Strategie von entscheidende Bedeutung ist.

Kein Wundermittel für jede Marktphase

Die Krux für den künftigen Erfolg von Multi Asset liegt aber auch in der richtigen Beratung. Sie dürften nicht als Wunderinvestment für jede Marktphase verkauft werden, sondern als effizientes Instrument, um eine möglichst risikoadjustierte Rendite zu erzielen. Im Rahmen der neuen Regulierung von Mifid II ab dem kommenden Jahr, würde sich die Anlageberatung im Fondsbereich dramatisch ändern so das Panel. Multi Asset werde aber davon in besonderer Weise profitieren können. (fm)

Foto: Cash.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Autonomes fahren: Deutsche wollen das Steuer (noch) nicht aus der Hand geben

Autonom fahrende Autos und LKW sind derzeit in der Erprobung und sie werden in nicht allzu ferner Zukunft auch auf den Straßen zu sehen sein. Für sinnvoll halten die Deutschen die neue Technik – gerade bei älteren Autofahrern sowie im Güterfernverkehr.

mehr ...

Immobilien

Studie: Klimaziele erfordern 100.000 Handwerker mehr für Sanierungen

Zum Erreichen der langfristigen deutschen Klimaziele fehlen einer Studie des Öko-Instituts zufolge 100.000 Handwerker für die energetische Sanierung von Häusern.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

Frankfurter Volksbank sieht sich durch weitere Fusionen gestärkt

Die Frankfurter Volksbank sieht sich durch zwei weitere Fusionen gestärkt für ein anhaltend schwieriges Umfeld mit niedrigen Zinsen und teurer Regulierung. Gemessen an der Bilanzsumme (11,6 Mrd Euro) sind die Frankfurter Deutschlands zweitgrößte Volksbank nach der Berliner Volksbank.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...