14. Dezember 2017, 16:11
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

EZB belässt Leitzinsen unverändert

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat beschlossen, die Zinsen für Hauptrefinanzierungsgeschäfte, die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert zu belassen. Auch bei der Fortsetzung des Anleihekaufprogrammes gibt es keine Überraschungen.

EZB-europaeische-zentralbank-frankfurt-shutterstock 537391909 in EZB belässt Leitzinsen unverändert

Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Die Zinsen werden sich, im Gegensatz zu den Skatern vor dem Gebäude, in nächster Zeit nicht bewegen.

Auf der heutigen Sitzung beschloss der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB), den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert bei null Prozent, 0,25 Prozent beziehungsweise minus 0,4 Prozent zu belassen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Deutschen Bundesbank hervor.

Der EZB-Rat gehe davon aus, dass die EZB-Leitzinsen für längere Zeit und weit über den Zeithorizont des Nettoerwerbs von Vermögenswerten hinaus auf ihrem aktuellen Niveau bleiben werden.

EZB-Rat bereit, Anleihekaufprogramm zu verlängern

Der EZB-Rat bestätigt, dass das Anleihekaufprogramm (Asset Purchase Programme, APP) ab Januar bis mindestens Ende September 2018 in einem monatlichen Umfang von 30 Milliarden Euro fortgesetzt wird. Das Programm werde laufen, bis der EZB-Rat eine nachhaltige Korrektur der Preisentwicklung erkennt, die mit seinem Inflationsziel zusammenpasse.

Der EZB-Rat sei bereit, dass APP zu verlängern oder im Umfang auszuweiten, wenn sich der Ausblick eintrübt oder die Finanzierungsbedingungen die Inflationsentwicklung hemmen würden.

Auch nach Abschluss der Anleihekäufe werde das Eurosystem die Tilgungsbeträge der erworbenen Wertpapiere “so lange wie erforderlich bei Fälligkeit wieder anlegen.” Dies werde zu günstigen Liquiditätsbedingungen und einem angemessenen geldpolitischen Kurs beitragen. (kl)

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Überlastet und ausgebrannt

Hoher Zeitdruck und zunehmende Arbeitsverdichtung, aber auch zu viel Arbeit für die eigentlich vereinbarte Arbeitszeit sind Faktoren, die bei vielen Beschäftigten hierzulande zu Überlastung führen. Das zeigt der aktuelle DGB-Report „Arbeiten am Limit“.

mehr ...

Immobilien

Tipps für Mieter: Betriebskostenabrechnung ohne böse Überraschungen

Zu hoher Warmwasserverbrauch, einmalige Reparaturen oder ein falscher Umlageschlüssel: Die jährliche Betriebskostenabrechnung sorgt bei Mietern und Vermietern immer wieder für Streit und Diskussionen. Dabei muss nicht immer ein zu hoher Wasser- und Heizungsverbrauch des Mieters die Ursache für eine falsche Betriebskostenabrechnung sein. Nicht selten sind Kosten aufgelistet, die gar nicht umlagefähig sind. Worauf Mieter daher achten sollten, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleiters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

Erster regulierter Handelsplatz für digitale Assets

Nach dem Start des Handels für ausgewählte Nutzer im September steht die Digital Exchange der Börse Stuttgart (BSDEX) nun allen Interessierten in Deutschland offen. An Deutschlands erstem regulierten Handelsplatz für digitale Vermögenswerte können die Nutzer aktuell Bitcoin gegen Euro handeln, weitere digitale Assets sollen hinzukommen.

mehr ...

Berater

Schweizer Verwahrer für “Kryptowerte” will nach Deutschland

Die Crypto Storage AG aus Zürich will eine eigene Präsenz in Deutschland aufbauen und kündigt an, eine Lizenz als “Kryptowerteverwahrer” für digitale Werte wie Bitcoin beantragen zu wollen. Hintergrund sind die neuen gesetzlichen Regelungen in Deutschland ab 2020.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia kauft Healthcare-Immobilie in Hamburg

Das Immobilienunternehmen Patrizia AG hat für seinen Fonds Pflege Invest Deutschland I eine gemischt genutzte Immobilie mit Schwerpunkt auf sozialer und medizinischer Versorgung in Hamburg erworben.

mehr ...

Recht

Neues Urteil: Vorsicht bei “Service Calls”

“Service Calls“ eines Versicherungsmaklers können unzulässige Werbung sein. Auf ein entsprechendes Urteil des OLG Düsseldorf vom 19. September 2019 (Az.: 15 U 37/19) hat nun die Rechtsanwaltskanzlei Wirth hingewiesen.

mehr ...