Fixed Income: USA sind auf der Suche nach dem Gleichgewicht

Die Schwellenländerwährungen feiern nach vier turbulenten Jahren ein Comeback und bieten einige der besten Chancen auf den heutigen Märkten. In Teilen der Entwicklungsländer haben wir es mit einer seltenen Kombination aus Value und sich verbessernden Fundamentaldaten zu tun, wobei die Währungen im Vergleich zu den Schulden nach wie vor unterbewertet sind. Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung denken wir, dass die Schwellenländer den Epizentren der heutigen politischen Risiken eher weniger ausgesetzt sind als zum Beispiel die meisten Industrieländer. Kurz gesagt bevorzugen wir Märkte, die unserer Meinung nach vom Wachstum in Europa und den USA profitieren können, ohne in deren politischen Problemen unterzugehen.

Politisches Risiko ist nach wie vor vorhanden

Das heißt nicht, dass das politische Risiko aus den Schwellenländern verschwunden ist. Man denke nur an die Volatilitätssprünge des südafrikanischen Rands nach der Amtsenthebung des Finanzministers oder die Reaktion der türkischen Lira auf den Sieg von Präsident Erdoğan beim umstrittenen Verfassungsreferendum. Es handelt sich hierbei aber um konkrete Einzelfälle, die weniger Potenzial haben, auf andere Bereiche überzugreifen.

Andrew Wilson ist CEO für Emea und Co-Head des Global Fixed Income und Liquidity Management Teams bei Goldman Sachs Asset Management

Foto: Goldman Sachs Asset Management

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