Anzeige
31. März 2017, 07:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mifid II: Bundestag beschließt strengere Regulierung für den Hochfrequenzhandel

Um spekulative Exzesse an den Finanzmärkten zu verhindern und den Turbohandel an der Börse stärker zu überwachen, hat der Bundestag die Umsetzung einer EU-Richtlinie beschlossen. Hiermit soll der umstrittene Hochfrequenzhandel reguliert werden.

Mifid II: Bundestag beschließt strengere Regulierung für den Hochfrequenzhandel

Der Bundestag hat die Umsetzung einer EU-Richtlinie beschlossen, die spekulative Exzesse an den Finanzmärkten verhindern und den Turbohandel an der Börse stärker überwachen soll.

Spekulative Exzesse an den Finanzmärkten sollen verhindert und der Turbohandel an der Börse stärker überwacht werden. Das sieht eine EU-Richtlinie vor, deren Umsetzung der Bundestag am späten Donnerstagabend beschlossen hat.

Damit wird vor allem der umstrittene Hochfrequenzhandel reguliert, um Störungen durch automatisierte Handelssysteme zu begrenzen. Eine neue Erlaubnispflicht für bisher nicht überwachte Handelssysteme soll zudem Lücken bei der Kontrolle von Handelsplätzen schließen.

Hochfrequenzhandel könnte bei Panik an den Märkten außer Kontrolle geraten

Automatisierte Handelssysteme, die bei Wertpapiergeschäften Algorithmen folgen, sind an der Börse längst Alltag. Fachleute warnen aber, dass bei Panik an den Märkten der Hochfrequenzhandel außer Kontrolle geraten und Kursbewegungen beschleunigen könne.

Mit der Reform setzt der Bundestag die EU-Finanzmarktrichtlinie “Mifid II” um, die eine weitere Konsequenz aus der weltweiten Finanzkrise ist. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...