19. Dezember 2017, 06:49
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Wie Hans-Olaf Henkel und Hans-Werner Sinn den Brexit verhindern wollen

Der Brexit kann verhindert werden; davon sind die ehemaligen BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel, Michael Rogowski und Heinrich Weiss, die Unternehmer Roland Berger, Klaus-Michael Kühne, Manfred Schneider sowie der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Hans-Werner Sinn überzeugt. Gemeinsam haben sie eine Petition gestartet.

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Hans-Olaf Henkel: “Nun fahren zwei Züge auf demselben Gleis aufeinander zu.”

“Exit from Brexit: A new Deal for Britain”, fordern die ehemaligen BDI-Präsidenten (Bundesverband der Deutschen Industrie) Hans-Olaf Henkel, Michael Rogowski und Heinrich Weiss, die Unternehmer Roland Berger, Klaus-Michael Kühne, Manfred Schneider sowie der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Hans-Werner Sinn in ihrer gemeinsamen Petition.

Europäischer Rat und Kommission tragen Mitschuld

“Brüssel hat mit Zentralismus, Bürokratie und Harmonisierung zum Ausgang des Referendums beigetragen. In London haben Brexit-Befürworter die Folgen falsch dargestellt. Nun fahren zwei Züge auf demselben Gleis aufeinander zu”, weist Henkel auf die Fehler beider Seiten hin.

“Ob mit oder ohne Einigung, beide Seiten können mit einem Brexit nur verlieren”, erklären die ehemaligen BDI-Präsidenten Henkel, Rogowski und Weiss auf der Website, auf der die Petition unterzeichnet werden kann.

Tragödie historischen Ausmaßes kann verhindert werden

“Der Präsident des europäischen Rats, Donald Tusk, hat die Option eines “No-Brexit” eröffnet. Wir nehmen ihn beim Wort und fordern ihn dazu auf, den Brexit mit dem Angebot eines ‘New Deals for Britain’ noch abzuwenden”, fordern Henkel, Rogowski und Weiss gemeinsam mit Berger, Kühne, Schneider und Sinn auf der Website “new-deal-for-britain.de”.

“Wir rufen dazu auf, den Brexit und damit eine Tragödie historischen Ausmaßes zu verhindern. Das kann nach unserer Überzeugung nur geschehen, wenn man den Briten einen “neuen Deal” anbietet. Einen Deal, von dem auch alle anderen 27 EU-Staaten profitieren”, sagt Henkel in einer Videobotschaft.

Seite zwei: Statement von Hans-Werner Sinn

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2 Kommentare

  1. Ich verstehe mich als konsequenter Pro-Europäer. Der freie Verkehr von Waren und Dienstleistungen sowie die Freizügigkeit sind hoch zu veranschlagende Güter. – Die Nationalstaaten werden auf Sicht ihre Rolle behalten. Daher sollte alles unterstützt werden, was reale oder gefühlte Benachteiligungen vermeidet. Ihre Vorschläge können dazu einen Beitrag leisten, weshalb ich sie unterstütze. Ergänzend füge ich hinzu, das die Sozialleistungen für Flüchtlinge in Richtung einer Harmonisierung entwickelt werden sollten. Andernfalls entsteht hier der gleiche Sog hin zu den besten Angeboten. Deshalb müßte m.E. im nationalen Bereich eine Entkoppelung der Leistungen für Bürger des Landes und Flüchtlinge und Migranten stattfinden.

    Kommentar von Dieter Hötker — 19. Dezember 2017 @ 19:55

  2. volle Zustimmung

    Kommentar von Prof.Dr.Dieter Sachweh — 19. Dezember 2017 @ 18:08

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