7. Februar 2017, 10:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ökoworld wechselt in neues Börsensegment

Der Asset-Manager für ethische und ökologische Kapitalanlagen Ökoworld nutzt die Chance und wechselt in das neue KMU-Segment der deutschen Börse. Damit wird der Zugang zu Wachstumskapital nochmals verbessert.

Platow in Ökoworld wechselt in neues Börsensegment

Alfred Platow sieht viele Vorteile durch den Wechsel in das neue Börsensegment.

Die Deutsche Börse ruft ein neues Marktsegment für mittlere Unternehmen ins Leben. Als generelles Einstiegskriterium gilt eine Börsenbewertung von 30 Millionen Euro. Nach heute erfolgtem Vorstandsbeschluss plant die börsennotierte Ökoworld (WKN 540868), deren Börsenbewertung bei mehr als 84 Millionen Euro liegt, eine entsprechende Antragstellung.

CEO über neues Segment erfreut

Der Vorstandsvorsitzende Alfred Platow gibt bekannt: “Endlich sieht die Börse die Zeit gekommen, ein neues Börsensegment für Nebenwerte zu schaffen und die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und damit auch für interessierte Investoren zu erhöhen. Der Börse kommt bei der Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland eine entscheidende Rolle zu. Die bestehenden Segmente der Deutschen Börse können das nicht in dem Maße leisten, wie es für ein Marktsegment für kleinere und mittelgroße Unternehmen erforderlich ist.“

Digitale Revolution erhöht Bedarf an Wachstumskapital

Die Deutsche Börse schafft den Entry Standard ab und ersetzt ihn ab März 2017 durch ein KMU-Segment, das mittelgroßen Unternehmen den Zugang zu Wachstumskapital erleichtern soll. Nach eigenen Angaben ist dies die Antwort auf den massiven Investitionsbedarf der Unternehmen durch die digitale Revolution.

Die seit 1999 börsennotierte Ökoworld AG (vormals versiko AG) ist ein führendes Unternehmen im Bereich ethisch-ökologischer Kapitalanlagen. Über 40 Jahre Erfahrung fließen in die Entwicklung und Auflegung eigener Produkte. Im Vertrieb werden über die ethisch- ökologische Vermögensberatung mehr als 50.000 Kunden und Kundinnen bundesweit betreut. (tr)

Foto: Ökoworld AG

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Finaler Schlag: Allianz setzt sich endgültig gegen die Verbraucherzentrale Hamburg durch

Der Versicherer Allianz hat einen jahrelangen Rechtsstreit gegen die Verbraucherzentrale (VZ) Hamburg endgültig gewonnen. Es ging um die Frage, ob die Onlinewerbung für die Rentenversicherung „Indexselect“ irreführend ist. Die gerichtliche Auseinandersetzung sei beendet, bestätigten Vertreter beider Seiten auf Anfrage von boerse-online.de, dem Online-Portal des Münchener Finanzen Verlages.

mehr ...

Immobilien

Berlin – Büroentwicklungen jenseits der Komfortzone

Am 18. März wurden auf dem Start-up-Portal gründerszene.de gleich zwei Nachrichten veröffentlicht, die aufhorchen lassen. Was dies mit der Wohnsituation zu tun hat. Ein Kommentar von Joshua Abadayev, Geschäftsführer Atrium Development Group.

mehr ...

Investmentfonds

China: Wirtschaft wächst langsamer, Aktienauswahl ist Trumpf

Das Wirtschaftswachstum in China ist im zweiten Quartal 2019 auf 6,2 Prozent gefallen, den niedrigsten Wert seit beinahe dreißig Jahren. Die Regierung versucht, mit zahlreichen stimulierenden Maßnahmen einer weiteren Abschwächung zuvorzukommen – insbesondere angesichts des Handelskonflikts mit den USA. Aber auch in diesem schwierigen Umfeld bieten sich am chinesischen Aktienmarkt einige interessante Anlagechancen.

mehr ...

Berater

Potenzial für Car-Sharing noch nicht ausgeschöpft

Aktuell nutzt fast ein Viertel der Großstädter aktiv Sharing-Angebote für die individuelle Mobilität: 24,6 Prozent von Ihnen gaben in einer aktuellen Befragung von BDO an, in der vergangenen Woche auf entsprechende Autos (13,1 %), Fahrräder (9,9 %) und E-Roller (9,9 %) zurückgegriffen zu haben.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bundesregierung plant Verbot von Blind-Pool-Vermögensanlagen

Das Finanz- und das Justiz-/Verbraucherschutzministerium haben ein „Maßnahmenpaket“ vorgestellt, mit dem Emissionen nach dem Vermögensanlagengesetz weiter eingeschränkt und zum großen Teil verboten werden sollen.

mehr ...

Recht

Fliegende Dachziegel – Gebäudeeigentümer musste für Sturmschäden haften

Eigentümer einer Immobilie müssen ihr Objekt so absichern, dass es auch erhebliche Sturmstärken aushalten kann, ohne gleich die Allgemeinheit zu gefährden. Wenn sich bei einem Sturm bis zur Stärke 13 Dachziegel lösen und auf die Straße fallen, dann spricht zumindest der Anscheinsbeweis für einen mangelhaften Unterhalt des Gebäudes.

mehr ...