Union Investment: Neuer Fonds für US-Aktien und -Anleihen

Die Fondsgesellschaft der genossenschaftlichen Bankengruppe, Union Investment, lanciert einen Mischfonds mit Anlageschwerpunkt Nordamerika.

Momentan blicken die Investoren noch stärker auf die Wall Street als sonst.
Neuer Union Investment Fonds setzt auf die robuste US-Konjunktur.

Der UniRak Nordamerika investiert in nordamerikanische Aktien und Anleihen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf US-Dollar denominierten US-amerikanischen Titeln. Darüber hinaus hat das Fondsmanagement die Möglichkeit, Aktien und Anleihen aus Kanada und Mexiko beizumischen. Im Aktienbereich werden hauptsächlich Large- und Mid-Caps erworben. Im Bereich der verzinslichen Papiere wird das Fondsvermögen ungefähr jeweils zur Hälfte in Staats- und Unternehmensanleihen angelegt. Eine Währungsabsicherung erfolgt nicht.

Der UniRak Nordamerika strebt einen Aktienanteil von ca. zwei Drittel und einen Rentenanteil von ca. einem Drittel an. Die Quoten sind dabei flexibel. In turbulenten Zeiten an den Kapitalmärkten können somit Aktien auf 51 Prozent reduziert und in chancenreichen Phasen auf maximal 80 Prozent aufgebaut werden. Die Mischung aus Aktien und Renten erhöht nicht nur die Renditechancen, sondern führt tendenziell auch zur Verringerung der Wertschwankungen.

Höhere Kapitalrenditen als bei europäischen Firmen

Mit Blick auf die US-Wirtschaft ist Marco Schneider, der für den Fonds die Gesamtverantwortung trägt und den Aktienanteil des UniRak Nordamerika managt, zuversichtlich: „Die Arbeitslosenquote in den USA ist seit 2010 von etwa zehn Prozent auf aktuell unter fünf Prozent gesunken. Die US-Frühindikatoren signalisieren nach wie vor ein intaktes, solides Wirtschaftswachstum. Das sollte der Wirtschaft zusammen mit Donald Trumps geplantem Konjunkturprogramm weiterhin Rückenwind geben.“ Schneider verweist ebenso auf die bessere Profitabilität sowie die höheren Kapitalrenditen amerikanischer Unternehmen im Vergleich zu europäischen Unternehmen.

Zinsdifferenz auf Rekordniveau

„Die Zinsdifferenz zwischen US-Staatsanleihen und Bundesanleihen im kurz- sowie langfristigen Laufzeitbereich liegt aktuell bei rund zwei Prozent und damit weiter auf Rekordniveau“, sagt Joachim Buddendick, der für den Rentenanteil des UniRak Nordamerika verantwortlich ist. Dem jüngsten Zinsanstieg in den USA dürften im laufenden Jahr noch zwei Zinsschritte im Juni und September folgen. „Im Euroraum dagegen bleiben die Zinsen erstmal niedrig. Durch dieses wachsende Zinsgefälle zwischen den USA und Europa können Anleger in Übersee zunehmend attraktive Renditen erzielen“, so der Portfoliomanager. (fm)

Foto: Shutterstock

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