16. Mai 2017, 10:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Warren Buffett: “Ich war zu blöd”

Sogar Starinvestor Warren Buffett geht manchmal eine gute Gelegenheit durch die Lappen. “Ich war zu blöd, um zu realisieren, was passieren würde”, räumte der Börsen-Guru kürzlich freimütig gegenüber einem Aktionär ein.

Buffett in Warren Buffett: Ich war zu blöd

Auch Starinvestoren können Fehler machen. “Ich war zu blöd, um zu realisieren, was passieren würde”, räumte Buffett ein.

Der Aktionär wollte wissen, warum Buffett nie in Amazon investiert habe.

Die Frage ist durchaus angebracht: Vor 20 Jahren ging der Onlinehändler an die Börse, wer damals für ein paar Tausend Dollar Aktien gekauft hätte, wäre heute Millionär. Zum Vergleich: Bei der Premiere am 15. Mai 1997 startete der Kurs bei 18 Dollar, heute liegt er bei fast 960 Dollar.

Viertwertvollstes Unternehmen weltweit

Der Börsenwert stieg innerhalb von zwei Jahrzehnten von 660 Millionen auf knapp 460 Milliarden Dollar – damit ist Amazon heute das viertwertvollste Unternehmen weltweit. Nur Apple, die Google-Mutter Alphabet und Microsoft werden derzeit höher gehandelt.

Amazon-Chef und -Gründer Jeff Bezos hat auch persönlich stark vom Aufstieg des Konzerns profitiert. Seine Aktienbeteiligungen machten ihn nach Schätzung des US-Magazins “Forbes” mit einem Vermögen von über 80 Milliarden Dollar zum drittreichsten Menschen der Welt – Buffett verdrängte er im Milliardärs-Ranking auf Platz vier. (dpa-Afx)

Foto: Shutterstock


Mehr aktuelle Artikel:

Milliardärsranking: Kampf um die vorderen Plätze

Nouriel Roubini: Wo die schwarzen Schwäne schwimmen

Hans-Werner Sinn: “USA soll sich an die eigene Nase fassen”

Ihre Meinung



 

Versicherungen

App auf Rezept: Warum Versicherte nun vorsichtig werden sollten

Jens Spahn beschließt gemeinsam mit dem Bundestag, dass Anwendungen für das Smartphone, also Apps, künftig auf Rezept verordnet werden dürfen. Ziel ist es, Wartezeiten für die Behandlung durch Fachärzte zu reduzieren. Insbesondere bei der Psychotherapie sollen diese Angebote eine Verschlechterung des Gesundheitszustands vermeiden. Allerdings erlaubt das Gesetz, die durch die Verordnung gesammelten Daten zu nutzen. Was dies für Versicherte bedeutet

mehr ...

Immobilien

Baugenehmigungen: Handfeste Maßnahmen notwendig

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) wurde von Januar bis Mai 2019 in Deutschland der Bau von insgesamt 136 300 Wohnungen genehmigt. Dies seien 2,4 Prozent weniger Baugenehmigungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser sei sogar um 4,1 Prozent gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Weiter Risiken bei Deutscher Bank

Der Finanzexperte Gerhard Schick beurteilt die Umbaupläne der Deutschen Bank als “gewissen Forschritt”, sie seinen jedoch nicht konsequent genug. “Durch die Reduktion riskanter Geschäfte sinkt die Gefahr, dass die Bank vom Steuerzahler gerettet werden muss”, schreibt der Vorstand der 
»Bürgerbewegung Finanzwende« für 
eine nachhaltige Finanzwirtschaft in einem Gastbeitrag für die Zeitung neues deutschland.

mehr ...

Berater

Digitalisierung: Verhaltener Blick in die Zukunft

Die Finanzindustrie begegnet der digitalen Transformation vielfach mit Skepsis. Dies ergibt eine aktuelle Panel-Befragung von über 800 Beschäftigten innerhalb des Finanzsektors, die von der Unternehmensberatung Horn & Company Financial Services und dem Banking-Club seit Mai 2019 regelmäßig erhoben wird.

mehr ...

Sachwertanlagen

hep erwirbt ein zweites Solarprojekt in Japan

Der Publikumsfonds „HEP – Solar Portfolio 1“ erwirbt ein zweites Solarprojekt in Japan. Die Fertigstellung der Anlage soll Mitte 2020 stattfinden.

mehr ...

Recht

Brexit: Aus für die “deutschen Limiteds”?

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – dieses Sprichwort gilt nach derzeitigem Stand auch für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. Besonders hart wird der Brexit Unternehmen treffen, die in der Rechtsform einer britischen Limited gegründet wurden, aber von Deutschland aus geführt werden. Betroffene Unternehmen und ihre Gesellschafter sollten die Zeit bis zum Brexit nutzen und rechtzeitig vorsorgen.

mehr ...